Jüdisches Litteratur-Blatt
- Journal
- Jüdisches Litteratur-Blatt
- Volume
- 35 (1913)
- Issue
- Viertes Heft. (1913)
- Date
- 1913-01-01
- Page
- Seite 167 (sequence 23)
- Language
- German
- Belongs to
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167 es ihm für einen Wagen bat g! d&chtig und verrufen worden. Wiewohl nun der gedacht! sobald das Gertlcht von dem Diebstahl sich erhoben, geiloheji Monate lang gemieden hat, 80 i! zum öfteren bekannt hat, unmö: fernzubleiben und zu weilen, 8! ein stets fressender Wurm ist, gefressen, dass er endlich wi< müssen, damit er seinen verdient Missetat empfangen möchte. Er der 2. Tag des Juni gewesen, au! hospital vor Bernau eingekehrt, den vorigen Abend zu Bötzow geteilt worden, wie ein böses die Hostien samt der Monstranlz er, falls er sich dessen schuldig mit dem Rücken ansehen solle. Stadt gegangen, wo ihm dann gewartet haben und ihm auf sein Haus und ihn gefangen das geschehen, hat er alsbald kannt, dass er des Mittwochs Knoblauch gestiegen und mit ei gebrochen und daraus zwei konsje! büchslein und eine kupferne, v weggetragen habe. Als er abej* nis weiter gefragt worden, wo gelassen habe, so ist diesmal se Hostien zu sich genommen die von Bernau damals bewende dem Herrn Hieronymus, dem Bii rechten Oberberrn des Dorfes Kn anzeigen lassen mit dem Erbieten Anwalt gegen Paul Frohm wege i Recht verhelfen wollten. eben wollen), so 18( er dadurch >er- Ci di) hei?! geno fn und *) Ordinarius ist in kirchenre Amtes eine ordentliche Rechtsprechi): Diözese. e Kircheneinbrecher Paul Frohm, begangenen Kircheneinbruch und ist und die Stadt Bernau einige ut es ihm dennoch, wie er hernach!lieh gewesen, länger von der Stadt (ndem sein eigenes Gewissen, das ihn derart gedrückt, genagt und iderum nach Bernau hat kommen en Lohn wegen seiner begangenen ist demnach an dem Sonntag, der den Abend gar spät ins St. Georgsohne darauf zu achten, dass ihm und Liebenwalde von einigen miterücht über ihn umginge, dass er sollte gestohlen haben und dass wisse, die Stadt meiden und sio Des Montags danach ist'er in die Stadtdiener alsbald auf den Dienst sem Fu88e nachgefolgt sind bis in mmen und eingezogen haben. Als ei, öffentlich und ungemartert benach Lichtmess in die Kirche zu 1em Brecheisen das Ziborium aufkrierte Hostien in einem Messing- )rgoldete Monstranz gestohlen und auf dieses sein eigenes Bekennt- 8r denn die konsekrierten Hostien Antwort gewesen, er habe beide genossen. Dabei haben es denn a lassen; doch haben sie solches schof von Brandenburg, als dem 0{blauch und wahrhaften Ordinarius1) dass sie dem Bischof oder Beinern der bösen begangenen Tat zum!1 ae c itHchem Sinne jeder, dem kraft seines ng zusteht; also jeder Bischof einer f