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Jüdisches Litteratur-Blatt · 1913-01-01 · Viertes Heft. (1913) · p. Seite 147

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdisches Litteratur-Blatt
Volume
35 (1913)
Issue
Viertes Heft. (1913)
Date
1913-01-01
Page
Seite 147 (sequence 3)
Language
German
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— :.47 — Eine Sammlung ron Kriegi ilieäern im Jeremia (60—51) lieber Jeremia 50—51, die lange Prophezeiung über Btl haben die Beurteiler, selbst die Neuzeit den Stab gebrochen. gläubigsten und mildesten, in 1Vir versuchen hier die beiden iü: pitel als eine Reihe von Kriegs Liedern zu erklären, als eine von Stimmungsbildern, wie sie einem kämpfenden Zeitalter aufstobi müssen. Gerade jetzt während des Weltkrieges werden wir di bi Schilderungen und Aeusserungen der Volksstimmung grösfe: Interesse als sonst entgegen bringen. Die Völker stehen übermütigen Macht gegenüber, welche den Krieg verlängert, wöbnt, das Mark der Länder allein zu gemessen. Eine Sehni nach ihrem Sturze ruft eine Völkerverbrüderung hervor — Kämpfer rücken näher — immer noch zögert der Erfolg — der Ring schliesst sich mehr und mehr, und immer fester wird Bewusstsein, mit Gott gegen das Unrecht der Uebermach kämpfen. Bei der Entscheidung stellt sich die Entnervung Schwäche der einst so Gewaltigen heraus. Unter diesem Gesichtspunkte, wobei Wiederholungen und zwiefache Betonungen des Gleichen nicht engherzig ausgeschlossen werden dürfen, wird man dieson Zeitstimmungen gerecht weiden. Wir begnügen uns damit, sie zuerst in unserer Auffassung di rzubieten, behalten uns jedoch die eingehende Begründung unseres Standpunktes für später vor. An unsere Leser richten vtir zunächst nur die Frage, ob diese Stücke in solcher Gestalt als dichterisch wirksam genossen |werden können. Das ist der einzige Gesichtspunkt, den ich geltend mi bei, der Ka- Ile sen >sen res qiner ge- 4ucht die iber das zu und Nicht ob jeder Gedanke eigenartig ist oder ob sich vielmehr jedem hier vorkommenden Bilde anderweitig Gegenstücke fir Vielleicht sollte hier die Erfüllung 80 und 80 vieler Weissagu igen gleich einem ״wie es heisst“ niicbgewiesen werden. Ich frage auch nicht nach dem Gedankenfortsc Lied im Spiel und Widerspiel und darin die Gefühle vieler hritt. Genug, wenn sich Lied der Empfindungen aneinander ׳׳ Geschlechter auf einer Fläche abspiegeln. Kein Versuch, hior Gedankenfortschritte zu 8u wird einer solchen Sammlung gerecht. Die vielen 80״ spricht um •eiht sich iiphen der Herr“, die man ja so gern spöjttisch gezählt hat, mussten füll die Selbständigkeit der kleineren S ücke doch von selbst zeugen. 4che. zu den.

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