Jüdisches Litteratur-Blatt
- Journal
- Jüdisches Litteratur-Blatt
- Volume
- 35 (1913)
- Issue
- Viertes Heft. (1913)
- Date
- 1913-01-01
- Page
- Seite 148 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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148 Wer es erlebt hat, wie Erfolge und Misserfolge, Hoffnungen und Enttäuschungen zum Ueberdrusse in einem Kriege wechseln, wie gespannt die beteiligten Völker zuhause dem Kampfe folgen und aus seinen Wendungen ihre Zukunftsbilder ziehen, der wird diese Zusammenstellung dichterisch nicht so gering bewerten. Ueber die gesamte dichterische Anschauung, welche dem Ganzen zugrunde liegt, mtissen Dichter gehört werden, welche dem Schulgeplänkel fernstehen. Thomas Moore scheint diese Jeremianiechen Stücke nicht gelesen zu haben, ohne fruchtbare Anregungen zu empfangen. Ende der Sacred Songs heisst es bei ihm: ,War against Babylon!“ shout we around, Be our banners trough earth unfurld! Rise up, ye nations, ye Kings, at the sound War against Babylon! shout through the world! 0 thou, that dwellst on many waters, _ Thy day of pride is ended now, — And the dark curse of Israels daughters, Breaks, like a thounder — loud, over thy brow, War, war against Babylon! Make bright the arrows and gatber the shields, Set the Standard of God on high — Swarm we, like locusts, over all her fields Zion! our watchword, and vengeance our cry, Woe, woe! The time of the Visitation -18 come, proud Land, thy doom is cast — And the bleack wawe of desolation Sweeps over thy guilty head, at last! War, war, war against Babylon! Ungläubiges Staunen der Völker. (Jer. 50, 2 IT.). Sagt’s unter den Völkern an, Tut’s kund und hebt das Panier! Tut’s kund und verschweiget ja Nichts! 0 sprecht: Babel ist erobert, Bel ist gesunken, Merodach beschimpft, Gedemfltigt sind ihre Götzen,