Jüdisches Litteratur-Blatt
- Journal
- Jüdisches Litteratur-Blatt
- Volume
- 35 (1913)
- Issue
- 3. Heft. (1913)
- Date
- 1913-01-01
- Page
- Seite 142 (sequence 48)
- Language
- German
- Belongs to
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142 ewig hin.“ Non ist hier die Schreibang unbedingt סלא, am keinen Zweifel dann übrig za lassen, dass gedeutet werden kann, ״hier lasse ich meinen Namen in Verborgenheit thronen.* Es wäre die erste Offenbarang des Gottesnamens im Exodus and die letzte Erwähnung dieses Umstandes in der Chronik merkwürdiger Weise geeignet, diese Deutungen zu begünstigen. Wie wir bei den 70 bereits das Ersatzwort xupio; für das Tetragrammaton haben, so mag die Quelle dieser rabbinischen Deutungen in der Tat nicht jünger sein, als die Schreibung dieser Stellen, und! יש אם לססורת 2) Reg. 2, 5 wird die Heilung des Aramäers Naeman erzählt. Der König ron Aram veranlasst das Ganze durch einen Brief an den König von Israel, der in der Kürze die Heilnng Naemans verlangt. Es beginnt Reg. 2. 5 V. 6 ohne Weiteres mit ועתה כבא הססר הזה אליך. Ganz ähnlich ist es Reg. 2,10 V. 2, wo Jehu an die Aeltesten von Israel (bez. der siebzig Söhne Ahabs) schreibt: ועתר. נכא ונוי diese Redensart entspricht dem כען in den aramäischen Schriftstücken, welche den Uebergang von der Einleitung zu dem eigentlichen Inhalte des Briefes bilden. (S. Ungnad, Aramäische Papyrus, Hinrichs : No. 1, Z. 4, 2, Z. 3 כעת, Sa B. Z. 1 und öfter). Möglich, dass in den beiden Briefen, von denen die Bibel berichtet, die Einleitungen fortgelassen sind, um sofort mit der Formel ועתה den Hauptinhalt zu bieten, möglich auch, dass dies Erlasse brevi manu sein sollen, weil es heisst: ״Und nun sobald der Brief in deine Hand gelangt“ . . . Dann würde der Anfang mit ועתה bedeuten: Schleunigste Erledigung nötig! Dass es Erlasse verkürzter Art gegeben hat, beweist a. a. 0. Pap. 3, mit זכק beginnend, wo allerdings sich kein כען findet and sofort die Hauptsache folgt k 3) סון Sarena. Neulich las ich bei Voltaire in seinem Corneillekommenta und war bis zur Tragödie Surena gelangt. Da erfahre ich auf V.’s Anmerkung, dass Surena gar kein Eigenname ist, sondern bei den alten Parthern so viel hiess, wie bei den Türken Grossvezier. Diese Erklärung gibt Gronovius (Amstd. 1685) im Namen des Aurelius zu Tac. Annalium 6, 42, S. 611.