Jüdisches Litteratur-Blatt
- Journal
- Jüdisches Litteratur-Blatt
- Volume
- 35 (1913)
- Issue
- 3. Heft. (1913)
- Date
- 1913-01-01
- Page
- Seite 125 (sequence 31)
- Language
- German
- Belongs to
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- 125 — Daher sagt Goethe mit Becht: Denn mit Göttern Soll ■ich nicht messen Irgend ein IMensch. Hebt er sich aufw&tts Und berührt Mit dem Scheitel die Sterne, Nirgends haften dann Die unsichern Sohlen, Und mit ihm Wolken and Winde. Steht er mit fe|3ten, Markigen fcn Auf der wohlgsgründeten, Dauernden Erde; Beicht er nicht auf, Nur mit der Eiche Oder der Rebe Sich zu vergleichen. — Aber Gott hat den Menschen als seinen Statthaltern ind Erben übergeben, was er geschaffen. Und damit der Mensch a ich eine dem Amte entsprechende Würde habe, hat er ihn mit Ejhre und Hoheit gekrönt. Das'schliesst aber in sich und spricht aus jeder Zeile tanseres Psalms zu uns, dass Anfang und Ziel der Menschheit lein ■oll und muss: Freudige Dankbarkeit für 80 viel Gnade undGlte. Darum tönt unser Psalm auch wieder in den Anfang des Hym aus aus: Herr, unser Herr, wie herrlich ist dein Name auf der ganzen Erde! Wir aber sprechen mit G< ethe: O gib mir, Gott im Der Höh’ und Liebe Himmel! dass ich mich nicht überhebe. Die iltere MJschna im Slflri »Du Verhältnis der Mischna zum Siflri. ' Von Dr. S. Gandx, Wien. (SdJntt). 77. K. 2 1, 2, 3 4. Fea II, 1, 2, 3. 4. Die Kontroverse in 2,2 kirnt Babbi und entscheidet wie vgl. Jer. und Weiss z. St Weiss hätte seine Bemerkung bei «ר״י Fnjnkl