Jüdisches Litteratur-Blatt
- Journal
- Jüdisches Litteratur-Blatt
- Volume
- 35 (1913)
- Issue
- 3. Heft. (1913)
- Date
- 1913-01-01
- Page
- Seite 107 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 93% known words query
- IRI
…/6492408-6582240-8773760--4429-4859468- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
107 ZuC £1 Sind aber, so frage ich dagegen, diese Annahmen zwing! Ergeben sie sich unbedingt 1us den Texten? Nein! ~ mandel bedarf ihrer. Denn wenn diese Stellen echt sind, er seine Ansichten nicht aufiecht erhalten. Muss aber das dQrfnis Dach einer Deutung schon deren Wahrheit bekunden! sehr bekunden, dass dadurch Stellen für unecht zu erklären Muss diese Deutung genommen werden und gibt es keine d e r e? Und das Alles nur, weil Tossefta und Jeruschalmi Ausdruck haben נשתייר CK et ג.? Hat der Babli nicht so lesen?. Ich nehme an, die Am licht R. Ami’s im Babli steht Jer. sehr nahe und kann nur dadurch begründet werden, R. Ami das אס נשתייר gekannt hat. Was 8011 denn dabei Wun|d! bares sein? Dass man eine Stelle im Sinne hat und als 8e verständlich nicht anführt, it t eine weit weniger gewagte nähme, als in Folge eiuer Ausdrucksgleichheit, die nichts ders Bezeichnendes enthält, so und 80 viele Stellen für unecht Samuel zum Umgestalter einer Mischna zu erklären. Wen4 sein muss — warum nicht? Aber muss das hier der Fall Lösen sich ohne dies nicht alle Schwierigkeiten? Ein zweiter Fall: In dei nächsten Mischna handelt es darum (ein Becher mit Wein -wird als Wertgegenstand behandi dass nachher nicht Wein, sondern Honig sich im Becher fic 4nd? erbann Be- So 8|nd? 1 n - den gedem lass er-!Ibst- Anbeiqp- und es in? 8): lieh eit) det. Dazu sagt die Tossefta: ״Sei mir angelobt mit diesem Beeil! wenn er mit seinem Inhalte ei 16 Peruta wert ist, gilt die F01 1׳ und sonst nicht und sie eignet sich denselben mit dem Int; an; ״Sei mir angelobt durch c en Inhalt desselben“, wenn der halt eine Peruta an Wert hat gilt die Fornael, sonst nicht, sie eignet sich nur den Inhalt an. Eine dritte Fassung in den Anmerknngen angedeutet. Die Tossefta des Alfassi nur den Anfangssatz. Jer. hat sie nach Zuckermandels eig^: Worten nur sehr frei angeführ;. Wir haben also eine nicht gut überlieferte Tossefta vor uns, welche sowohl einen drei Sätze ohne Schaden enthalten kann. Die Fassung Boraitha, welche der Babli bringt, scheint sich mir durchaus n: (wie Zuckermandel und Schwärz annehmen) von der Urtosse: zu entfernen. Sind dort die v srschiedenen Ausdrucksweisen Angelöbnis durch den Becher jez. ihrer sprachlichen Festset: und der rechtlichen Folgen berührt, so hat die Fassung des uns gezeigt, in welchen Fällen diese einzelnen Ausdrücke schei die; 1 Bai Anwendbarkeit finden. Ohne jene Formeln keinen Inhalt und können bei irgend welchen tümern (wenn das Verhältnis c es Bechers zum Inhalt nicht rii durch die Formel bezeichnet wird) um ihre Giltigkeit komnen. Das תני חרא etc. darf uns nicht Inh auf einen anderen Satz zu sehen, zumal für Becher und die drei לשונות drei Verhältniss: angeben und nun erklärt we: muss: ״ צריכאIch habe jüngere Talmud reicher hi מיא פיהרא וחטרא die Angaben veranlassen, im Babli Anspielui ן sie alle nötig“, an Folgerungen, Der Babli ist als die Tossefta wird er; mel alte In- und int hat nen sehr wie 8er 1|cht :fta beim zfang bli ihre ben Irrcitig gen alt 1|den der bei