Jüdisches Litteratur-Blatt
- Journal
- Jüdisches Litteratur-Blatt
- Volume
- 35 (1913)
- Issue
- 2. Heft. (1913)
- Date
- 1913-01-01
- Page
- Seite 94 (sequence 46)
- Language
- German
- Belongs to
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94 einander. So 3,8 letzterer gegen 6., 2,9 Ak. mit seiner Schrift• deutung zum Zwecke des Ausgleichs. Ebenso 4,5 bei der Gebet- Ordnung, 4,6 (nach M. M.) bei Angabe der VersAnzahl für die drei Haaptstücke des Gebets. Hier, wo es sich nan die Gebetordnung des R. H. bandelt, beruhen ihre Ansichten auf älteren. T. 4, 4 streiten E. (oder Jd.) und Ak. über die Art der HerleituDg von Sikhronoth und Scholaroth, wie des Keduschath hajom- Satzes (dessen Verbindung mit den M&lkhijoth den Streitpunkt zwischen Ak. und Joch. b. N. (4,5) hilden. Joch. b. N. scheint E. festzuhalten, da Ak. gegen ihn streitet und wohl sich nach J. richtet. Dass an solchen Stellen J. und E. einander gegenüberstehen, zeigt der mit R. H. zusammenhängende Traktat Taanitb, an dessen Anfang die gleichen Tannaiten streiten. So beruht dieser Streit auf J. und E. In gleicher Weise 4,1, wo E. die Verfügung Joch. b. Skk's auf J a m n i a bercbränkt, die anderen jeden Gerichtshof annehmen, wo das Synedrium sitzt. Dreht sich’s doch ursprünglich um ein Thora- , verbot mit der Bedingung דידעי׳ בקיבוע׳ דירחא ehe Rabbah mit seiner גזירה der Mischna ein t andere Begründung gab. Am Anfänge des Traktats steht E. und Ak. zusammen. E. und Sim. sprechen Ak’s Halakha aus bez. des Viehzehnts, während die andere Ansicht M. (diesmal wohl J.) wiederspiegelt. Von diesem Geschlechts führt es uns zu S. Der Streit Ak’s und Joch. b. N’s über die Gebetordnung zeigt uns beide unverkennbar dastehen auf der Ordnung אבות, גבורות, קדושת השם, קדושת היום, עמדה ,הודאי, ברכת כהני׳ (שים שלוי), in welche סלביות זכרונות ושוסרו׳ einzuschieben sind. Diese Ordnung geht durch T. 4,4 (s. talm. Paralist.) auf E. und Ak. zurück. Die Malkhijoth waren zuerst mit קרוש השם verbunden, wohin sie begrifflich gehören. Eine besondere Berakha bildeten sie nicht, wie unsere T. und Taan. 2, 3 beweist. Erst in Ak’s Zeit wurden die Malkhijoth aus der Keduschah in den Festessegen gebracht, um mit der Tekiah verbunden zu werden. Ak’s Ansicht ist vielleicht J. Diese Gebetordnung war S. schon bekannt und liegt T. 4, 1, zu'Grunde, wo, wenn Roschhaschanah am Sabbath fällt, 10 Segensspräche nötig werden, und zwar nach den Schammaiten, während dun