Jüdisches Litteratur-Blatt
- Journal
- Jüdisches Litteratur-Blatt
- Volume
- 35 (1913)
- Issue
- 2. Heft. (1913)
- Date
- 1913-01-01
- Page
- Seite 51 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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51 ein fünfmaliges יום vorausgeht, ein fünfmaliges 01' folgt. So versteht man 2 ,2 לדת חק, wo es sich um das Hervortreten des Festgesetzten handelt, nämlich des Festgesetzt« n in der Zeit, sowie Gen. 47,22 חק לנהנים das Festgesetzte bezüglich des Lebensunterhaltes bedentet; besonders vergleiche <j< 81,3 חק לישר<ל ,eine festgesetzte Frist für Israel“ 8,2 ״ יום חננוder Tat unseres Festopfers“. Also בטרם ״ לדת חקehe die Zeit emporsteigt ‘, nämlich ״der Zorn Gottes“, wieder בטרם etc., and nan, was die Leite am wenigsten hören wollen בטרם ״ לא ינא עליכם יום אף היehe üb ir Gach der Tag des Gotteszornes kommt“. Das sind keine G10ss« n, das sind Wiederholungen von Begriffen, die man nicht vernehmlich genug glaubt aussprechen zu können. 1,17 wird man deshidb das ״denn sie haben gegen den Herrn gesündigt“ nicht als überflüssig streichen, nicht ein Zufall lässt die Weisen taumeln, sondern das, was sie nicht zugeben. Sie sagen 1,12 ״Gott tut weder Gutes noch Böses“, nun müssen sie erkennen, dass die Sünde in ihren! Folgen sie getroflen hat. 6 ,2 כרות kann um so weniger entbehrt werden, als ein Beispiel auf דלהים enthält (2, &), uud es kann ebenso wohl mit dem Graben von Erdhürden Zusammenhang« n, wie 2,9 ,מכור■ מלח ein Boden zum Graben dss Salzes, also salzhaltiger Boden ist. Ein eben solches Wortspiel auf 2,5.6) חבל הים) enthält 2, 7 והיה ״ ,חבלes soll ein Anteil werden dem Reste des Hauses Juda“, so dass es nicht zu tilgen ist. Und weshalb soll 2, 11 ein Einschiebsel sein? Hoab und Ammon haben (2, 6 10 s. 0.) Israel verl öhnt, also müssen sie das Schicksal Sodoms und Gomorras teilen; sie haben (2,10) ״das Volk des Herrn Zebaot“ gelästert (also ihn ihrei Göttern gegenüber als machtlos hingestellt); vgl. dazu Deut. 32,'^7,39 und Aehnlicbes. Darum muss der Gott Israels über die Götzen siegen und die fernsten Völker wer• den sich ihm beugen (2,11).!So ist Alles im Zusammenhang. 2,14 dürfen wir wohl do Wette, Knabenhauer, Hoonaker und Fagnani glauben, dass die dunksin Schlussworte von der Vernichtung des Cederngetäfels reden;,עךר_ i! t Piel. 8,3 ist es wohl begreiflich, dass die Wölfe Arabiens, (״des Abends“), _am Morgen nichts n ehr za knabbern haben“. Wie wären sie sonst Wölfe des Abends? Solch .ein Wortspiel darf nicht verkannt werden. Und warum soll aus 3,4 אנשי בנדות schwinden, wodurch der vierteilige Satz ebenmässig bleibt? Zumal בנחת eine Art neutrum pluralis also der Treulosigkeit Uebende, demnach die Treulosigkeit bedeutet? cf. übrigens Barth, ״Die Nominalbildung“ etc. S. 411, angeführt bei Zapletal inKohelet zu הוללות, wonach dies der Endung ות — entspricht 3,5 ולא יודע .עול בשת heisst ״zumal der Schurke kein Schamgefühl hat“. Gott also muss sjin Unrecht enthüllen. Er hat (3,6) Völker vernichtet und bestraft, bat (3, 7) Israel dadurch abschrecken wollen. Nun (3, 8) wartet auf den vielgenannten Gerichtstag! (3, 9).