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Jüdisches Litteratur-Blatt · 1913-01-01 · 1. Heft. (1913) · p. Seite 41

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Journal
Jüdisches Litteratur-Blatt
Volume
35 (1913)
Issue
1. Heft. (1913)
Date
1913-01-01
Page
Seite 41 (sequence 41)
Language
German
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41 ln der!Mischna 3, 8—5 wird der Schophar dea Roschhaschana vom Steinboek genommen, er muss gerade sein, and da das Jobei dem Rosohhasjshanah bezüglich der Schophartöne und der Berakhoth gleicht, 80 ist ihm aaoh der Schophar des Jobei gleich. Dagegen benutzt man an den Fasttagen (zur Begleitung der Trompete a) den Schophar des Widderhorns, der gekrümmt sein muss, nach allen Ansichten. Jd. Terlfngt dagegen für RH. das gebogene Widderharn und für den Jobei das des Steinbocks. Der] TK legt Jobei den Tekiahsatzangen des Schophar za Grunde, R. Jehuda dagegen die Numerisuelle, welche von den Trompeten auch an den Fasttagen handelt. Man erkennt das daran, dass beim TK der Schophar des R dem des J 0 b e 1, bei R. Jehuda dem der Taanioth! gleicht. Es jist ganz Jd’s Art, (wie wir in der Einl., zür ״ersten Hälfte" gezeigt) eine halb• geschichtliche 8telle, die an die glorreiche Vergangenheit Jsraels erinnert, statt einer reingesetzlichen zu wählen. Und T 8,3 scheint es zu bestätigen, dass R. Juda diese Grundlage genommen hat, denn daselbst!führt Jd die Wanderungen Jsraels und die Taanioth an, und dann ist es gerade Jd, der, wie in der Mischna, den Schophar des RH und des Jobei bestimmt. So stellt sich, wenn wir T and Mischna zusammennehmen, auch h i e r als Grundquelle Jd heraus, da in T die Worte der חכסיס sich an die seinen schliesseh, und in der Mischna, wo eine andere Grundhalakha berücksichtigt ist (״RH — Jobei"), macht aas Ganze auch dem Eindruck einer aas sefarr alten Quellen sich herschreibenden Mischna. Sehen wir sie uns-darauf an: ״Das Mundstäjck ist (beim Schophar des RH) mit Gold angelegt (was ich den späteren Umdeatuugen gemäss für die ursprüngliche Ansicht halte), und zwei Trompeten zur Seite, der Schophar zieht den Ton, die Trompeten kürzen ihn ab,| denn die Pflioht des Tages ist der Schophär. — Bei den Taanioth ist das Mundstück mit Silber ausgelegt, zwei Trompeten in der Mitte, der Schophar kürzt den Ton und die Trompeten dehnen ihn, denn die Pflicht

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