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Jüdisches Litteratur-Blatt · 1913-01-01 · 1. Heft. (1913) · p. Seite 40

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Journal
Jüdisches Litteratur-Blatt
Volume
35 (1913)
Issue
1. Heft. (1913)
Date
1913-01-01
Page
Seite 40 (sequence 40)
Language
German
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40 Der Traktat Rosehhaac.hanah. Von Rabbiner Dr. L. A• Rosentkal. (Fortsetzung.) § 23. So kommen wir za dem alteren Bestände der RH-Halakhot. Hier ist Z and die Zahl 3 massgebend. Schon טלכיות )כוונות ושוסוות bilden eine Dreiheit Der Blick in T zeigt ans, dass mit der ersten Schopharhalakha (3,2 in der Mischna) das שלש של שלש שלש beginnt, entsprechend jenen drei Gebetsteilen, 4,5 סדר נוכו ist, wie T 4, 11 für einen Sonderfall beweist nichts weiter als ein verkapptes שלש של שלש שלש, auf der Zahl 9, beziehungsweise 10 beruhend; denn auch die Zahl der Sätze ist naoh einer Ansicht שלש für jedes), nach der anderen עשוה, wie das 6 ,4 אין סוהתץ zeigt worauf 4, 9 סדר תקיעות (vielleicht ursprünglich in T 1,3 auch angedeutet dann nach 4,9 für RH besonders versetzt, worauf es auch T 4, 9 aufnahm) mit derbeständigen Dreizahl. So haben wir in 3, (2)8f£ (T 3,8), 4,5 (T4,ll), 4,6 und 4,9 einen Kern alter Zahlensatzungen, der sich würdig den auf die Zahl 4 beruhenden am Anfänge des Traktats anschliesst. Gehen wir weiter zurück, so verflüchtigt sich der RH-Stoff mehr und mehr. Seine Herrschaft muss er mit Taanith und Saccah teilen (8, 4,6), die ebenfalls mit der Tekiah in Verbindung stehen. Und Saccah 5, 5 sehen wir auch Tekiahbe- Stimmungen, die, wie wir noch hören werden, mit jenen Traktaten Zusammenhängen, cf ausserdem Taan. 2, 4, 5; so dass der Tekiastoff ziemlich verteilt und nur teilweise in RH zur Geltung gekommen ist. b) Und T zeigt uns, dass wir hier kaum mehr auf dem Boden von RH stehen. Im Vordergründe sind da die Taanioth. T 3,3. ״An den Fasttagen bläst man drei and auf den Wanderungen drei mal drei bei jedem Banner, meint R. Juda; die anderen Weisen sagen drei Töne bei jedem Stamme.“ Also die Wanderungen Israels durch die Wüste mit ihren Trompetenzeichen Num. 14, 2—10, mit dem Hinweis auf die etwaige Not v. 9, der auf die Fasttage Bezug hat, ist die Grundlage der Tekiahbestimmungen. Nun lässt sich’s begreiflich finden, dass ein Tannaite die Tekiahreihe des RH (34 a) von der Stelle Num. 14, 2 ff. ableitet, während der Andere die Jobelbestimmangen zu Grande legt (Lev. 25,9), ״damit alle Tekioth des siebenten Monats gleich seien*.

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