Jüdisches Litteratur-Blatt
- Journal
- Jüdisches Litteratur-Blatt
- Volume
- 35 (1913)
- Issue
- 1. Heft. (1913)
- Date
- 1913-01-01
- Page
- Seite 38 (sequence 38)
- Language
- German
- Belongs to
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38 76. K. 1,9 Tosefta Pea I, b, Mischna I. 2, 3. Dar Text, wie vir ihn haben, gibt die Ansicht des R. Simon in der Tosefta wieder; wie Rabed 0. דית ihn lesen, stimmt er wörtlich mit der Toeefta überein. Maharid hat den דית schlecht gelesen, deshalb sagt er וכ״ה במשנה. Maimuni entscheidet wie R. Simon, weil es anch der Sifra tat ואץ סאה אלא כסוף. — Aas Sifra u. Tosefta mass man schliessen, dass דיי אומו אם שייר קלה אהד ונו sich nicht mehr aaf das Vorangehende bezieht, sondern wie im ריש za erklären ist. Sonst würde ja der Sifra gegen R. Jada entscheiden and ihn nicht einmal erwähnen. Vgl. A. Schwarz Tosefta z. St. — Meiner anmassgeblicben Ansicht nach dürfte die Tosefta hier, im Geiste and nach der Theorie meines verehrten Lehrers, ein wenig anders anfgefasst a. geordnet werden. Im Anschluss an Pea I, 8 lautet also die Tosefta נותן אדם שאה בתחלת השדה ובאמצע ובסוה ואם נתן כץ בתחלד. בץבאמצע נץ בסוף יצא. ד שמעון אומר אם נתן כין כתחלה כין כאמצע נץ נסוף הרי זו סאה וצריך שיתן בסוף כשיעור. אמר ר׳ שסעון מסד ארנעה דברם ואפרה תורה)1) לא יתן אדם סאה אלא לכסוף וכוי... ר׳ יהודה אוסר אם שייר קלח אחד סומך לו משום שאה ואם לאו אינו נותן אלא משום השקר. בד״א כזמן שנתן את הסאה ומכקש להוסיף. Zuerst erklärt also die Tosefta den Unterschied zwischen ר יש a. תיק nach der ursprünglichen, vollständigen Mischna, wie sie auch im Sifra erhalten ist; vgl. Jer. z. St., der die Mischnä ebenfalls nach Tosefta oder Sifra erklärt Darauf bringt sie die Baraita des R. Simon aas K. 1,10 oder vielleicht aach aas der älteren Mischna, wo sie ansprünglich ihren Platz gehabt haben mochte. Darauf folgt dann der letzte Satz der Mischna, der die Ansicht R. Jada'8 enthält a. daza die sehr wichtige Bemerkung ״ נדי׳אWovon spricht non R. Jada?“ Man könnte wohl glauben, dass er zur Kontroverse des ר״ש a. תיק Stellung nehme, die Versuchung dazu im Miscbnatext liegt auch sehr nahe; vgl. Maimuni z.St. Die Tosefta will jedoch diesem Vorbeugen u. belehrt uns, dass R. Juda von einem ganz neuen Fall, der mit der früheren Kontroverse gar nichts zu tun hat spricht :כומן שנתן את הסאה ומכקש להוסיף. Es handelt sich jetzt nur darum, wie jemand, der sein Quantum Pea bereits geleistet hat a. etwas hinzufügen will, diesem plus noch den Pea-Charakter verleihen kann. — Die Lesart אמר ד שסעץ מסני ד׳ דנרים dürfte vielleicht die echte sein. Sifra u. Tosefta geben zwei Varianten der Baraita oder Mischna, der Jer. Pea IV, 3 vereinigt beide Varianten, indem er לא תכלה u. הרמאץ '»& doppelt zählt u. daher חמשה דכרים bekommt. Raba jedoch — Babli Sabbat 23a/b — trifft das Richtige, indem er die eine Variante (Tosefta) als Erklärung der anderen (Sifra) ו) Mit A. Schwan zu atrciehen und nach 8ifra K 1,10 1*1 om au leaan.