Jüdisches Litteratur-Blatt
- Journal
- Jüdisches Litteratur-Blatt
- Volume
- 35 (1913)
- Issue
- 1. Heft. (1913)
- Date
- 1913-01-01
- Page
- Seite 20 (sequence 20)
- Language
- German
- Belongs to
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2,4. QueDe: Schul-Milnah [BEL, BS.]; herrorgegangen aas der zweiten gegensadduziischen Miinahquelle [eingeführt, wie ana der folgenden historisehen Notiz erhellt, durch Joae]. cf. 2,11,12. »2,4: כל המחמץ«) והמתבל והטדמע בתרומה ובערלה ובכלאי הכרם׳ אסור; 2,4 a: Allee, was säuert, würzt und mischt bei Therumah und Eilaim am Weinberg, ist verboten [,gebunden“ (durch das Gesetz)]. 2,4: ובית שמאי אומרים׳ את מטמא; ובית הלל אומרים׳ ß :לעולם אינו מטמא עד שיהא בו כביצה 2, 4 ß י) : Aber B. S sagt, es verunreinigt auch; und B. H. sagt, nur dann verunreinigt es, wenn es die Grösse eines Eies besitzt. 2,5. Quelle: Joae. [e£ Sehlnaa der Qaellenbemerknng ron 2,4] et 2,11,12. 2.6: דוסתאי׳ איש כפר יתמה׳ היה מתלמידי בית שמאי׳ ואמר׳ שמעתי משמאי הזקן׳ שאמר׳ לעולם אינו מטמא־ עד שיהא בו כביצה: 2, 5 ‘) : Dostai, ein Mann aus dem Dorfe Jitmah, gehörte zu den Schülern B. S.’s; er sagte: Gehört habe ich von Sammai, dem Alten, dass er sagte, nur dann verunreinige es, wenn es die Grösse eines Eies besitze. (Fortsetzung folgt) 1) Scharfe QegensUnde, welche der Therumah angehören, oder Orlah and Kilaim sind nach B. EL and B. S. nicht einmal durch 201 aufzuheben. — Bekannter talmudischer Ausdruck: בטל״ uh ב«לןש tSt*״] ״sogar in 1000 nicht aufhebbar"]. — Nach B. 8. werden die Gegenstände unrein, so dass deren Berührung alle Folgen der ״Tumah“, bei ״Therumah" das Verbot des Genusses für den Priester, nach sich sieht Naoh B. H. gehört zur ״Tumah“ auch bei scharfen Gegenständen der ׳0>ץגו״#, d. h. das rabbinische Maas für sonstige ״Tumah"; [cf. Toharoth (Traktat der sechsten Ordnung) 1,1 und 9,1]. Zu 2,6: 1) Zweck dieser Milnah ist, die Festigkeit der hillelitiachen Halakhah selbst durch einen Sammaiten aussprechen zu lassen, cf. Milnah2,12, dis auch ein Beleg dafür ist, dass die Halakhah unbedingt nach B. H. geht Das spricht Josser, ein Schüler Sammais, aus, der im Namen R. Gamliels des Alten berichtet, dass die Halakhah nach der Entscheidung der *חנפים" in 2,11 [die R. Josua, den HUleliten, darstellen, der oft mit dem dort ange• führten R. Elieaer, dem Sammaiten, streitet], geht. — In beiden Füllen also ans dem Munde von Sammaiten selbst, dass die Halakhah nach B. H. geht. Die Aehnlichkeit mit 2,11,12 liest auoh für 9,4,6 Elieser and Josua als die Streitenden erkennen. a) Bert bemerkt, dass die Milnah lauten muss: כל הסחמץ והסתכל בערלה ונכלא׳ חכרס «סורים והפדפע בחר ופח: Grund: s. Quellenscheidung.