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Jüdisches Litteratur-Blatt · 1913-01-01 · 1. Heft. (1913) · p. Seite 18

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Journal
Jüdisches Litteratur-Blatt
Volume
35 (1913)
Issue
1. Heft. (1913)
Date
1913-01-01
Page
Seite 18 (sequence 18)
Language
German
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2,1 ß : ר־ שמעון אומר׳ אינו מצטרפין; רבי אליעזר אומר׳ טצטרפין כנותן טעם׳ אכל לא לאסור: 2, 1 ß : R._Simon sagt: Man rechnet sie nicht zusammen10); R. Elieser sagt: Man rechnet eie [nur] bei Geschmacksverleihung ") zusammen, aber [andernfalls] nicht, um zu yerbieten [das' Ganze]. 2,2. Quelle: Therumahtraktat. ״ע,2: התרומה מעלה את הערלה והערלה את התרומה; 2,2a1): Die Therumah hebt die Orlah auf und dieOrlah die Therumah * *); 4 h. für ▼erboten erklären, 10 daaa ,,100 daa Verbot herrorbringt. Daaa *חלבו* .Abhebnng* ■nDnru «ein 1011, teigen LXX t. 8t. durch die Worte: dirö ra'vrmv xrnv dncap^mv [d. h. */,, vom Zehntel] rjtaapevov dir auxoö“ [״ist da* Geheiligte, d. h. V erboten e, 1/100 ▼om Gan• ■ e n.“]. Hier wurde "את םקך^ן* punktiert, waa dam קקז־שד ijg» begrifflich gleicht. — 0 r i g י a Verbesserung ״raaäiv tiöv arapyüiv* war eine ■a weitgehende apitere Bedenklichkeit dea gebildeten, gr&mmatiach geechnlten Kirchenvater!.׳ 7) d. h., wenn eine Miachnng ▼on all den genannten Gegenatttnden in ein erlaabtea Uebermaaa ▼on nicht gern 100 Teilen hineinttllt, dann iat daa Gante ▼erboten, da all die genannten Gegenatlnde den Namen *nDnru haben. — Ob (ie dagegen du Mau du Erlaubten gemeintem vermehren können? 8) tun u dem Priester an geben. Du Uebrige iat als erlaubt tn gemessen. — Nur ans dem staatsrechtlichen Grande, dass der Priester ein Anrecht aut die ״Therumah“ hat, wird du Herauaheben du Verbotenen hier strenger genommen ala bei Orlah, wo niemand in Minen Vermögensanaprflchen geschädigt wird. [cf. Jer. t. St.]. Da hier noch ".*יסיר חנאוז ״]Verbot jedu Nieubraacbs“] hinsukommt, so verdoppelt sich die Kraft des Verbotenen, denn der ,חיתר׳», durch den u an/gehoben werden soll, mnu doppelt so grou sein. [8iehe ״Sifri* ib. und Simson] [cf. Erkl. tu Deuter. 22,9; Ex04 22,38]. 0) weil hier keine Schädigung fremden Beohtu stattflndet. [cf. Jer. z. 8t]. 10) wenn sie dem erlaubten Gegenstand, in den sie fallen, einen Geschmack geben, weil nach Verschiedenheit der Benegiuigen ichsiealsyerschiedene Dinge aufiaue. 11) R. Elieser unterscheidet Gescbmacksverleihung [d. h.: die Dinge ▼ermisohen sich in flüssigem Zustand] ▼on der Vermischung trockener Gegenstände. — Im ersten Fall gelten verschiedene *איסורים, als e i n a und bringen du Verbot tusammen hervor; nicht so im zweiten Fall. I) Bei 2,2 und 8 geht ein allgemeiner Grundsatz voraus, der dann erklärt und mit *חיא n» am Ende nochmals wiederholt wird.

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