Jüdisches Litteratur-Blatt
- Journal
- Jüdisches Litteratur-Blatt
- Volume
- 35 (1913)
- Issue
- 1. Heft. (1913)
- Date
- 1913-01-01
- Page
- Seite 14 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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14 1,6. Quell•: Job•. ״ 1,6 : נטיעה של ערלה ושל כלאי הכרם שנתערבו בנטיעות׳ הרי זה לא ילקוט; ואם לקט יעלה באחד ומאתים׳ ובלבד שלא יחבק; 1.6 a: Von einer Pflanzung von Orlah oder von Kilaim* 1) am Weinberg, die sich mit [anderen] Pflanzungen vermischt2 *) haben, darf man nicht sammeln [die Erflehte]; wenn man sie aber gesammelt2) hat, so geht es auf in [dem Verhältnis von] eins zu zweihundert 4), doch nur [dann], wenn man es nicht [vorher] beabsichtigt [zu sammeln]. ר׳ יוסי אומר׳ אף יתכון ללקוט׳ רעלה באחד ומאתים: 1, 6 ß: R. Jose sagt: Er mag auch die Absicht haben zu sammeln, — es geht auf in zweihundert und eins. 1,7. Quelle: Josua-Elieser. Sie gestalten die zweite Milnah-Qaelle, die mit dem Sadduzlerkampf in Verbindung steht, aas. »1.7: העלים והלולבים .ומי גפנים וסמדר«) מותרים בערלה וברבעי ובנדר ואסורים באשירה; ר׳ יוסי אומר׳׳הסמדר*) אסור מפני שהוא פרי; 1.7 a: Blätter und Triebe und Regenwasser1) und Reben- Orlah-Fracht nun Erlaubten höchstens 'lM0 betragen darf. [cf. niebat• Miinah Schloss]. In 1, 5 ץ ist die Ranke ](»gerissen. Die bisherigen Früchte gehören zur alten Pflanzung und sind orlah-frei; kommt aber nachher der bisherigen Frucht hinzu, so sind die Früchte orlah-pflichtig, [s. .Kilaim* 6, S]. 1) ct Levit. 10,19; Deuter. 92,9—11. 9) Man hat erlaubte nnd verbotene Pflanzen durch einen Blumentopf von unten gesogen. Die Pflanzen sind oben herausgewaebsen; man kann Verbotenes und Erlaubtes nun nicht unterscheiden. 8) d. h. •בדיעבד, [.geschehenen Falls*] ist es erlaubt; nach R. Jose sogar ״] לכתחילחvon vornherein“], da wir hier eine rabbinische Verordnung vor uns haben nnd diese einen so seltenen Fall nicht trifft, nach dem Grundssts: ״] .כל מלחא מ1* שכיח א 16 חיישינףFür eine Sache, die (gewöhnlich) nieht vorkommt, hegen wir keine Befürchtung“] [cf. s. B. Beza 9 b], Es ist auch nicht su befürchten, dass man mit Absicht eine solche Pflanze dem Weinberg einverleibt, wodurch er zu ״Kilaim“ werden konnte. 1) Der Saft, der aus aafgeschnittenen Weinstocken herausfliesst. 9 r a) '״סמדר nach Geaenius .Weinblüte“. — Im Syrischen -; ״Blume“ [cf. Cant. 2,18,16],