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Jüdisches Litteratur-Blatt · 1912-01-01 · 4. Heft. (1912) · p. Seite 173

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Journal
Jüdisches Litteratur-Blatt
Volume
34 (1912)
Issue
4. Heft. (1912)
Date
1912-01-01
Page
Seite 173 (sequence 29)
Language
German
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173 einen besseren Text geschaffen und in Fussnoten andere Lesarten angegeben. Nun mag es ja schwierig und besonders zeitraubend sein, hebräische Hand schritten zu lesen und den überlieferten Text nach ihnen und mit Jdilfe alter Drucke zu verbessern; aber diese Mühe durfte nicht gescheut werden, wollte man nicht die guten Gepflogenheiten deutscher Gründlichkeit und wissenschaftlicher Akribie vernachlässig!>n. Lei m Um nun diesem einzige fast vollstäin Hebraicus Monacensie entschloss sich der ob zusammen mit der diese Handschrift Diese Verlagsbucbhaod Handschriftenveröffentjl grössere Anzahl von Beide, Herausgeber u Dank der interessierte sondern auch sehr gro! schrift verbunden was! Fünftel vergrössert pli jede Seite sind die gaben gesetzt und in einen senkrechten Vergleichung möglichnt r d Stri c Codex 95 der Hof- und Staatsbiblio gament in Folio und im Jahre 5103 (1342) 12. Kislew 5103 und zeichnet. Nach Art Verzierungen auf sei^ dessen, für den die zeichnet, ist aber a den zweiten Besitzer, Jehosiphja Binjamin reich. Perugia den Codex in die Handschrift für alle Zeit lange Zeit im Besitze z. B. wird Schelomo Codex in den Besitz im Jahre 1806 in den zu München. Uebelstande abzuhelfen und wenigstens die dige Talmudhandschrift, nämlich den Codex 95, weiteren Kreisen zugänglich zu machen, engenannte Prof. D. Dr. H. L. Strack, idener Verlagsbuchhandlung A. W. Sijthoflf 1 ttels Faksimile-Lichtdrucks herauszugeben, lung besitzt nämlich auf dem Gebiete der ichung eine reiche Erfahrung, da sie eine ateinischen Handschriften veröffentlicht hat. Verleger, verdienen umsomehr den grössten n Kreise, weil nicht nur sehr grosse Mühen, sse Kosten mit der Herausgabe dieser Hand• en. Jede Seite der Handschrift ist um ein otographiert und dann vervielfältigt, und auf Seiteozahlen der gewöhnlichen Talmudausper halb der Zeile die Seitenanfänge durch h bezeichnet. Das war nötig, damit die erleichtert würde. hebräischen Handschriften der Königlichen hek in München enthält 577 Blätter Perist bis Blatt 575 a von Schelomo ben Simson geschrieben, denn auf Blatt 501 a steht der auf Blatt 563 b der 17. Tebeth 5103 ver־ ilter Schreiber hat der Abschreiber durch en Namen hingewiesen. Auch der Name Handschrift gefertigt worden ist, war verusradiert und durch Mattathja ben Joseph, ersetzt; er hat aber höchstwahrscheinlich geheissen. Der zweite Besitzer Mattathja ben Joseph aus der Familie Treves in der Provence war seit 1361 Oberrabbiner von Frank- Am 23. August 1480 verkaufte Jaqob ben Nathan aus Padua an einen Deutschen, und so kam nach Deutschland. Hier war sie der Familie Ulma אולשא; im Jahre 1643 Jlma als Besitzer erwähnt. Später kam der des Klosters Pollingen bei Landshut und der Königlichen Hof- und Staatsbibliothek ע

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