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Jüdisches Litteratur-Blatt · 1912-01-01 · 3. Heft. (1912) · p. Seite 129

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Journal
Jüdisches Litteratur-Blatt
Volume
34 (1912)
Issue
3. Heft. (1912)
Date
1912-01-01
Page
Seite 129 (sequence 33)
Language
German
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־- 129 Prima oocte domum Sub cantu querulac Et te saepe vocanti Duram difGcilis maoe Die Aehnlichkeit ist unv gekannt; solche Merkver dies lateinisch von Mund claade; neqae in vias; lesp’ne tibiae erkennbar. Den Horaz hat Shakespeare römischer Weisheit gingen damals ohne- Mund. 510 2:U Besprechungen. Rektor Professor Dir. Adolf Schwarz: Die Tosifta des Traktats Nesikin 3aba Kamma. (XIX. Jahresbericht der Israelitisch-Tbeolog isehen Lehranstalt in Wien 1912. XL und 121 S.). (Fortsetzung.) B K und B M als Kinder einer späteren Zeit sind ein Rieseneinschiebsel zwischen Kidd. und B B, wodurch später das Nesikingesetz völlig zusammengestellt war. Die Stellen am Scilusse von Kidd. 1 und Kidd. 4 gehörten, wie Toss. beweist, ursprünglich zusammen und sind Teile einer die Gosamtmischna begleitend 3n Einleitung, welche ich von Peah bis Ende Ukzin an Antangs- und Schlusspunkten von Traktaten und Ordnungen durch die Ordner verteilt vorgefunden. An geeigneten Stellen wurden bei Auflösung der ganzen Einleitung dieselben eingefugt und mit dem Ganzen geschickt verbunden. Ich brauche mich darüber um so weniger eingehend zu äussern, als ich diesen Gegenstand in den 4 Heften des vorigen Jahrgangs erschöpfend behandelt habe, der übrigens in meinem ״Heber den Zsb. d. M.“ I. Teil 2. Aufl. ganz genau Umrissen ist. Auch meine obenan gegebenen weiteren Auffassungen bez. Kidd. stammen bereits aus dem Jahre 1891, d. h. sind von mir damals im 2. Teile obigen Werkes geäussert worden, jedenfalls nachdem ich sie schon jahrelang in mir getragen. Siehe über die Notwendigkeit und die Zwecke, welche den Ordner zu solchem Vorgehen veranlasst, die genannten Werken an. bliebe noch die Frage, ob derartige Behandlungen alter Schrifttümer einen Wert haben iür die innere Erkenntnis der Sache, ln unserer Zeit wird wohl kaum jemand eine solche Frage stellen; 08 wird überall vorausgesetzt, dass das Hinwegsehen über Verschiedenbeiten der Form, der Sprache, der Gedankenverbindung allgemein als eine Unterlassung, als Uiiwissenschaftlichkeit betrachtet wird. Und wenn Schwarz auch an einer Stelle einmal, wenn ich nioht irre, Bacher gegenüber, erklärt er es gewiss nicht zu seinem Nachteil; er kann aber die Sprachwissen- 9 hat, er sei kein Sprachkundiger, so meinte

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