Jüdisches Litteratur-Blatt
- Journal
- Jüdisches Litteratur-Blatt
- Volume
- 34 (1912)
- Issue
- 3. Heft. (1912)
- Date
- 1912-01-01
- Page
- Seite 107 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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107 11,58 und Epstein 53 קדםונדת. Vgl. noch zu diesem Aussprüche R. Hoecha’ja’s B. Q. 111 b und B. M. $2 b/63 a אלא »סר רמו כי שכיבנא רכי אושעיא נפיק לוותי דתריצנא פתני׳ נרותיה. Mit diesen Worten R. Hoscha’ja’s נחזור על הראשונות möchte ich daher auch vorliegende Studie einleiten, in der ich die Wahrnehmung gemacht 2u haben glaube, die in der Form folgender These gekleidet werden kann: ״Die im Sifra und Mischna gemeinsam vorkommende Halacha zeigt im Sifra gewöhnlich eine ältere Form auf, sodass die Mischna entweder auf Sifra1) oder — besonders dort, wo die Halacha ihren Ursprung nicht im Schriftwort hat — auf eine gemeinsame Quelle, höchstwahrscheinlich die ältere Mischna, zurückgeht, die im Sifra in der primären, älteren Form erhalten ist“. Um jedoch für diese allgemeine, vom ganzen Sifra geltende These eine feste und sichere Grundlage zu gewinnen und damit in das ganze Beweisverfahren paehr Klarheit und Uebersicht gebracht werde, will ich zuerst diejenigen Sifrastellen behandeln, die schon äusserlicb, durch die Form, als Mischnazitate charakterisirt werden. Es!sind dies die durch פכאן אפרו und ähnliche Formeln eingeleiteten Zitate2). Ich habe deren 113 gefunden, von denen 94 durch פכאן אפרו die übrigen 19 durch ähnliche Formeln, so z. B. ,שתפצא לופר כלל שרי. פיכן היה ר׳ סלוד אוסר״ נפזגאת את אוסר שתפצא אופר, הא פיכן את *ויפר, ושאפרו, פלוני אופר eingeleitet werden8). Von diesen Mischna-Zitaten finden wir nun 90, entwederwörtlich oder mehr oder weniger modifizirt, in unserer Mischna wieder, 8 lassen sich in Baraita oder Tosefta nachweisen und 15 habe ich bis jetzt nirgends gefunden. Für dieses eingeschränkte Gebiet mtsste die obige allgemeine gehaltene These in eingeschränkter Form folgendermassen lauten: ') Vgl. D. Hoffmain: Die erste Miseboa, S. 8 ff. 2) Da diese Fonnelo die Halacha’s als Zitate aus eioer sehr bekannten und anerkannten Quelle charakterisieren und wir sie zam weitaus grössten Teil (im Sifra 90 von 118) in unserer Mischna wiederfinden, so sind wir ohne Weiteres berechtigt, sie als Mischna-Zitate zu bezeichnen. Vgl. Frankl Hod. 808, Weiss, Sitra S. V/VI, Bassfreuni MGWI. 61, 299 818, Rosenthal: Mischna, Aufban I S. XXI u. a. m. 3) Ich bringe sie der Reihenfolge nach aus dem Sifra, den ich mit D. Hoffmann in seiner Einleitung folgendennassen zitire. N נדבה; C=n31n; Z—ו*; Mm Z=ra מילואים; Mm S—מילואים שמיני; S—שסיני; T תזריע־־ Tn תזריע נגעים־־; M=^r«; Ms־־o*» ח1ורע; A*־n10 אחרי; K—אםור=£;קדושים; B=va; Bc— בחקתי. Die Paraschot werden mit römischen die Perakim mit arabischen Ziffern bezeichnet. — Die Stellen bezeichne ich mit Ziffern ▼on 1 bis 118. Nicht durch ם3א( אמרו eingeleitet sind die Stellen No. 4, 6, 10, 11, 12, 48, 49, 60, 66. 66, 60?, 64, 70, 72, 78, 82, 1)6, 100, 106, 118.— Zweifelhaft ob man sie als Zitate betrachten kann sind No. 60, 66. — No. 2, 7 werden im Talmud ohne מכאן אמרו zitirt.