Jüdisches Litteratur-Blatt
- Journal
- Jüdisches Litteratur-Blatt
- Volume
- 34 (1912)
- Issue
- 2. Heft. (1912)
- Date
- 1912-01-01
- Page
- Seite 91 (sequence 45)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 91% known words query
- IRI
…/6492408-6582237-8773746--4216-4859252- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
91 dagegen ״machet“ mit dem Fragezeichen hat. Vielleicht liesse eich auf Wendungen wie ״ לעשות את השבתzu begehen den Sabbat“ hinweisen, woher es hier hiesse: ״feiert“! Z. 5 setzt sich fort . . . ומן *יש ו<||||| עד יוש נן ל nach Staerk ״und vom 15. Tage bis zum 21. Tage des (Nisan)“. Ebenso Meyer, während Ungnad hier dem Leser diese wichtige Vermutung kaum andeutet. Sie beruht auf Sachau. Meyer ergänzt hier ״sollt ihr Mazzen 7 Tage lang essen“. Z 8. Vorne grosse Lücke; dann ... דנין דוו והזח־,רו עבידה א. Staerk: ״Seid rein und nehmt Euch in acht; Arbeit sollt ihr nicht“... Ebenso Meyer. Sachau will hier דנ ן oder רנין lesen, was Ungnad auch bemerkt Vielleicht hilft es, der Ungewissheit bezüglich des ד oder ר zu Gunsten des ד ein Ende zu machen, wenn auf Mischna Edujot 8 4 hingewiesen wird העיד ר ייסי בן יועזד איש צרידדי על איל קשצא ד:ן ועל דיג־:־, בית כטבהיא דאעון דנייז. Da haben wir > in einer sehr alten Mischna die* auf einen Zeitgenossen Juda Makkabis zurückgeht, den chaldäischen Ausdruck רנן für ״rein“. Sachau hat selbst scion angegeben, dass man hier זנץ erwartet, es kommt aber auch מדבווא statt סזנהא vor. Auch in der Mischna, wie in den Targumim ist die Form דנן etwas Fremdartiges. Vielleicht neigt sich so das Zünglein der Wage zu Gunsten des ו. Z. 7 nach grösserer Lücke ..ל תשתו ונל מנדעש י.. השיר א.. Staerk: ״Trinket nicht, und Alles, worin Sauerteig ist (Ergänzung: Sollt ihr nicht essen). Meyer ergänzt (Bier) sollt ihr nicht trinken und irgend etwas <ב:־עש ) worin Sauerteig ist, sollt ihr (Ergänzung: vom 15. Nissan). Ungnad verhält sich selbst המיר gegenüber halb zweifelhaft. Für dies Alles ist Sachau der Ausgangspunkt. Er liest עבירה אל תעבדו, er liest אל תשתו, findet aber hierfür keine biblische Vorlage. Er sicht auch, wie Ungnad, dass das & von דם־ר einem ק gleicht, empfiehlt aber doch הציד zu lesen. Was er vermutet, haben Meyer und Staerk als Gewissheit betrachtet. Zumal Meyer auf das halachische Bierverbot des Pesach hinweist. Z. 8. Lücke, d«,nn . . . סע־ב שששא עד יוש 2| לניסן Staerk: ״(von) Sonnenuntergang bis zum 21. Tage des Nissan“. Meyer ״(vom 15 Nissan) von Sonnenuntergang etc.“ Sachau ist hier die Grundlage, und Uagnad stimmt zu. Z. 9 hat nach der Lücke eine rätselhafte Wendung עלו בתוניכם והתמו כין יומי. Staerk: ״Bringet in Eure Kammern und versiegelt zwischen den Tagen . . .“ Dies ״bringt“ ist von Barth ergänzt (Orientalistische Literaturzeitung No. 10). Von ihm übernimmt es Meyer und übersetzt nach Barth: ״Bringt es nicht in Eure Kammern und macht eine Scheidewand zwischen den Tagen“. Hier hat Sachau: ״(Und) tretet ein in Eure Gemächer und versiegelt (macht Schluss?) zwischen den Tagen . . .“ Z. 11 bietet die Adresse. Wie hier Meyer seine sach-sinngemässe Uebersetzung auf Barth zurückführt, so gibt Sachau zu, erst nachdem Eugen Mittwoch ihn an die Wichtigkeit des 21. Nissan erinnert, sei ihm die