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Jüdisches Litteratur-Blatt · 1912-01-01 · 2. Heft. (1912) · p. Seite 89

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Journal
Jüdisches Litteratur-Blatt
Volume
34 (1912)
Issue
2. Heft. (1912)
Date
1912-01-01
Page
Seite 89 (sequence 43)
Language
German
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I 89 — zasammenh&ngt. Irgendwie frage ich hier, da sich das halakhisch nicht bis aufs Letzte verfolgen lasst. Wer geneigt wäre solche Zeichen des Zusammenhangs zwischen Eidd. und BB als Zufall zu verspotten und mir eine Zusammen- Stellung des Bnntesten cnd Liebe zum Abenteuerlichen vorzuwerfen, der möge Anklänge wie בית כור עמר Eidd. 8,3 =» B B 7,1,2, סכלונות Eidd. 26 ־=* B B S 5 auch missachten, ebenso innerliche, geistige Treffpunkte, wie flal&khot, die auf dem Erbrecht des Num. beruhen, z. B. סדר נחלות כך היא B B 8,2, was auf der Geschichte der Töchter Zelafchads beruht, darauf B B 8,3 כנות צלסדזד נמלו שלשה חלקים כו׳ was auf denselben Torateilen beruht. Nun sehe man hinter Eidd. 3,8, wo das בית מד עמר vorkommt(, 3,4 דים אומר כל תנאי שאינו כתנאי כני נד וכני ראובן etc., welche Stelle auch dem Num. und dem allgemeinen Stammeserbrecht angehört. Wie gesagt, solche Zeichen des Zusammenhangs zwischen Eidd. und B B verachte, wer will, j Er kann nur nicht sagen, dass sie nicht bestehen, er kann nur nicht, ob sie ihm bequem oder unbequem erscheinen, sein Auge davor vsrschliessen. Er kanp nicht in emseitiger Vorliebe zum bloss Gedanklichen von solchen Zeichen hinwegblicken. Wie nun diese Dinge za erklären sind? Eidd. 1,1—7 ist allerdings die Einleitung zum Kaif- und Verkaufsrechte oder zu den Be- Stimmungen, welche den Besitzeswochsei von Gütern behandeln. Man muss sich allerdings BE una BM hinwegdenken und nur einen Teil der Verkaufsuna Erwerbungsgesetze von B M und B B als direkte Fortsetzung von Eidduschin I dort vermuten, die, wie unser burgerliebes Gesetzbuch, mit dem Erbrechte schliessen*). Dass am Schlüsse die Form der bezüglichen Bescheinigungen und Ausweise folgt, entspricht ebenfalls den Ausgaben unserer Reichsgesetze, welche solche Formulare stets dazwischen oder im Anhänge haben. (Daher zuletzt נט פשוט) I (SchlQM folgt) Dr. W. Staerk. Alte und neue aramäische Papyri. (Auch: EU. Texte fflr Vorlesungen u Lietzmann. 94.) 72 S. Das Hans Lietzmann und Uebungen, herausgegeben von Hans Bonn, Marcus und Weber, 1912. *sehe Unternehmen, das bescheiden and anspruchslos mit kleinen Texten sich abgibt, schreitet immer weiter und greift richtig obwohl auf Altes zurück, wie es auch sich mit den neuauftauchenden Fragen abgibt Dazu gehören die assuanischen Texte. Staerk bietet uns nur die Uebersetzung der Stücke, gibt sie auch nicht in der Ungnad-Sachau'schen Reihenfolge, sondern in wohlberechneter Auswahl. Den Achikar und die Dariusinschrift hat er ausgeschlossen. Diese Gelegenheit eijgreifen wir, um auch auf die grosse Sachau’sche Ausgabe einen Blick zu werfen und in dieser Beziehung auch Ungnad und] Meyer nochmals hineinzuziehen. *) Weitere Beweise für die ehemalige Einheit Kidd. I und BB. in der Fortsetzung dieses Artikels.

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