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Jüdisches Litteratur-Blatt · 1912-01-01 · 2. Heft. (1912) · p. Seite 85

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Journal
Jüdisches Litteratur-Blatt
Volume
34 (1912)
Issue
2. Heft. (1912)
Date
1912-01-01
Page
Seite 85 (sequence 39)
Language
German
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85 frohea Bewusstsein davon- במבצרים. Er bat das Alles ▼oraasrordentliche, die Schwierigkeit es, die ihn reizt. sserungen den Hauptinhalt von Kidd. n. Wir haben gesehen, mit welchen בנזדונים getroffen und könnten nan in dem gehen, das letzte Wort zn haben? Nein, Schwarz ist stets gesehen, and gerade das Aasse einer solchen Stellungnahme ist Er hat in jenen vier Ae wie er glaubt, genügend um Beschränkungen man ihm dort jzastimmen kann. Aber er ist dabei nicht stehen geblieben. Wir müssen ihm bei seiner Kennzeichnung des Inhalts von Kiddaschin folgen, um nicht vorschnell, wie es manchmal geschieht, über die Sache hinwegzaurteilen. Besonders begierig sind wir, wie er sich mit dem ersten Abschnitte abfinden wird. Da finden wir nämlich ganz das Gegenteil von Harmorglätte. Es kann allerdings nicht unmittelbar mit האשת נקנית beginnen, sondern muss mit Vorbehalten an ans herantreten. ״ Es ist eine für die Darsiellungsmethode der Mischnab charakteristiscbe Erscheinung, dass sie auch bei der Behandlung ganz genau abgegrenzten Gegenstände mit besonderer Vorliebe die Gelegenheit erdie Heranziehung verwandter Materien greift, den Grundbegriff durch zu beleuchten.“ Wir sehen hier, dass Schi rarz die den ersten Abschnitt betreffen• den schweren Fragen genau gekannt hat Er sieht in der Ungleichheit von Kidd. 1 das Streben der Mischna (sagen wir doch lieber des Juda Hanassi), den Hauptbegriff durch verwandte Begriffe zu erläutern. Es ist eine der Mischna ״charakteristische Erscheinung“, wodurch er die in unserem Abschnitt bemerkte Eigentümlichkeit verallgemeinem und demnach weniger merkwürdig machen will. Hat er vergessen, was er mir damit zjagibt f Dass derartige Erscheinungen in der Mischna häufig sind, dass .. blicke .die Glätte der Form“ die Mischna also in demselben Augenverliert, wo ein solches Streben eintritt Was bewog denn aber den Ordner, die Minajinsätze vom Sabbat 9 im Anschluss an 8,4 dorthiniusetzen, wo er in buntester Reihe die was sich als unbedingtes Einschiebsel dazu, die נין pM-sätze nach Megilla zu bringen, wo doch nur die Anfangsworte das Bestimmende sind? Was bewog ihn dazu, in Sotah 5 vom Gegenstände abzugehen und sich uferlos in die weitabliegendsten Dinge zu verlieren? Was bewog ihn dazu, am Anfänge von Partrii eine Fülle der Hauptsache fremder Dinge mit den Parafragen zu verbinden? Das ist nur ein Weniges. Sehe man jedoch in meinen allgemeinen Arbeiten und in der Behändlang einzelner Traktate nach, I welche Fülle fremder Gegenstände sich stets in die Mischna hineindrängt. Es hat mich viele Mühe gekostet, da die einfachsten Erklärungen für das Wirken des Ordners za suchen. Also daran wird Schwarz nichts ändern, dass die Mischna die Spar nicht zweier, sondern vieler Ueberarbeitangen trägt und uns geradenwegs bis vor die Zeit jHerodes’, ja, bis za Alexander Jann&us hinführt.

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