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Jüdisches Litteratur-Blatt · 1912-01-01 · 1. Heft. (1912) · p. Seite 41

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Journal
Jüdisches Litteratur-Blatt
Volume
34 (1912)
Issue
1. Heft. (1912)
Date
1912-01-01
Page
Seite 41 (sequence 41)
Language
German
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41 Nach der Quelle P., Pesach auch aus Deuteronomion uu des Darius stünde nun aber P. die Q gierung, die doch An einem Beispiel lässt sich das auch bei Meyer zeigen. Der berühmte Pesacherlass des Darius an die Elefantiner enthält nur Mazzohbestimmuugen, aber keine bez. des Pesachopfers. die man Exod. 12 vermutet, soll das Opfer des |s e r 11 a 1 b Jerusalems gegessen werden; nach r in Jerusalem. Meyer nimmt an, der Erlass auf Deuteronomistischem Standpunkte. Wäre {[1elle der Esrazeit, so hätte die persische Re• nach Angabe der jüdischen Oberver wallungs - behörde ihre Entsc heidungen trifft, sich nach P. und nicht nach D. richten müssen. Aehuliches ist bez. des Verhältnisses auch der E 8 r a b ü c h e r zu P. u. D. von D. Hofimann u. Möller schon eingehend her?orgehoben worden. UndNöldecke derangesichts dieser Funde die Wellhausensche Auffassung: ErstD. dann P. endlich angenommen haben soll, hätte aus obiger Wahrnehmung mit gleichem Rechi e seine frühere Auffassung erst P., d a n n D. beibehalten können. Merkwürdig bleibt die Entscheidung, dass Bagoas nicht Tieropfer, nur Minchah und Kethoreth erlaubt. Vielleicht, weil das Tieropfer als das h!tatsächlichste angesehen, nur in Jerusalem erlaubt wird, mai dagegen die Gestaltung von Mincha und Weihrauchopfer in Elefantine für das geringere Uebel ansieht. Einige Bemerkungen möchte ich noch über Meyer’s Achikardarlegung machen. jüdisches Werk, sondern ein allgemein aramäisches. Dass nur elahin elahaija, ein Färbung gebraucht sein Gegenbild; da auch im jüdischen das Wort הכיס וכרד־ sein Gegenbild hat, bekannte ׳**יש מהיר כו Er sieht in den aramäischen Stücken kein allgemeine Gottesbenennung, ohne jüdische wird, findet in dem strengjüdischen Kohelet s Zurücktreten von Gottesnamen findet sich Esrabuche. Bedenklich stimmt mich schon סם־ (Pap. 49 Z. 1 *, das Esra 7, 6 ם־מר מהיר sogar P8. 45,2 לשוני עט סופר מהיר, ebenso das rm Prov. Und das öfter vorkommende ססר חכים hängt mit der Weisheitsverehrung jenes Zeitalters zusammen 8. Esra 7, 25 כחבטה אלד,ך ד י כירך s. Pap. 49 Z. 9, 10. Es wäre also nicht ganz unmöglich, mit Smend hier eine jüdische Hervorbringung, jedenfalls aber eine aus jüdischen Kreisen stammende Uebertragung anzui ehmen. Zufrieden bin ich nun schon, wenn Meyer die Tobitheraählung nunmehr dem Judentum ausdrücklich zuschreibt — man hat, gerade in Folge der grossen Schätzung, die man dem Tobi;h entgegengebracht hat, ihn durchaus als au s 8 e r jüdisches Gut betrachten wollen. Der Jude ein Hunde• oder Tierfreund? horribile dictu 1 Da tut uns dies Urteil Meyers wohl, und wir nehmen Tobith gern als jüdisch, und wäre es als Spiegelbild des Hieb (dazu bedarf es keines Achikar) in Anspruch. Sollte übrigens Namen nicht auch dies gelegentlich vo der Dulder Achior im Judithbuche in seinem ine Spielart des Achikar bieten? Ich ]werfe![liegender Besprechung hin und will es nur ei

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