Jüdisches Litteratur-Blatt
- Journal
- Jüdisches Litteratur-Blatt
- Volume
- 34 (1912)
- Issue
- 1. Heft. (1912)
- Date
- 1912-01-01
- Page
- Seite 35 (sequence 35)
- Language
- German
- Belongs to
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} darf es nicht essen. Worte B. Meürs. B. Absicht, esse er es am Ausgange des Sabsse er eB nicht; R. Jochanan der Sandalar werde es (es kann auch oben passiv übersetzt des Sabbats von Andern, nicht von ihm Hier haben wir hätten, aber hierher eine genügende Stelle - 35 — werde es in Ewigkeit nicht, weder von gegessen. (6) allgemeine Chatathregel. kocht, ohne Absicht, Jehuda sagt: Ohne bats, in i t Absicht, c sagt: ohne Absicht, werden) am Ausgan gegessen; mit Absicht, ihm, noch von Andern (7) Wer schlachtet am Sabbat, ohne Absicht, esse es am Ausgange des Sabbats, mit Absicht, esse es nicht (8) Früchte, die er am Sabbat gesammelt etc (Bestimmung ebenso). 9 und 10 entspricht T Ther. 3, 1. die Sätze, welche nach Therumoth hingehört uach T Sabbat gekommen sind, wo ihnen gar nicht entspricht. Also in Therumoth die M i s c h u a mit nicht zureichender Tossefta, im Sabbat die Tossefta von Therumoth mit geringen mischnischen Grundlagen. Sehen wir im zuständigen Jeruschalmi nach — es wird auf die Mischna Therumoth (was auch dagegen gesagt werden mag) hiugewiesen. K. Jochanan betont, wie es bei ihm gar nicht selten ist, im Jer die Miscjina gegen alle Erschwerungen. Daran ist Jer. geht von all den zuständigen Stellen ändern 1m gar nichts zu auch auf T. ein. die Stelle Chullin Aber Babli doch ebenfalls. Nehmen wir noch 14 über besonders 15 hinzu, nehmen wir Sabbat 37, zeugt sein, dieselben Schemaathoth vor uns und wir werden zu sehen. Die Ordnung dieselbe; die Bestandteile — dieselben. Es müsste doch in allen Fällen Jer. sich nicht auf die Mischna beziehen oder sich mehr aufT beziehen lassen, und umgekehrt die babylonische Gemara. Und gerade hier lässt Jer. mehr als Babli die Mischna und ihren Einfluss empfinden. Warum trennt Jer. in Sabbath dieselbe Schemaatha, die er in Therumoth an einer Stelle hat, in zwei Teile? Weil Mischna Ther. die Quelle zur T zusammen hat (und zwar zu T Sabbath), bezieht sich Jer. in Ther. auf die ganze Stelle, und T ist ja. dort ungenügend. In Sabbath dagegen, wo die Seraimanregungen Eude II in Mischna sich finden, wird der Mischna zuliebe in Jer. ein Teil Ende Sabbath 2, ein anderer Teil Sabbath 3 gebraucht, wo vom Herde, also vom Bereiten der Speisen ,die Rede. Jnd Babli Chullin beschäftigt sich wahrlich mit den 3 Tannaiten (M, J und dem Sandalar) eingehend genug. Also gerade hier, an solchen hervorragenden Stellen ist kein Beweis dafür zu sehen, dass T jerusalemisch, die Mischna baby- Ionisch sei; eher lass; sich beweisen, dass Beides palästinensisch sei und dass beide Schrifttümer die gesamten tannaitischen Quellen gleich berücksichtigt Unterschiede zwischen Babli und Jeruschalmi immer voraui!gesetzt 1 Ja, wir müssen uns über die Gleichheit beider Talmude pehr wundern, als über ihre Ve r 8 c h i ed e n h e i t.