Jüdisches Litteratur-Blatt
- Journal
- Jüdisches Litteratur-Blatt
- Volume
- 34 (1912)
- Issue
- 1. Heft. (1912)
- Date
- 1912-01-01
- Page
- Seite 22 (sequence 22)
- Language
- German
- Belongs to
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22 Erster Teil: Kiddusch hachodesch. ד׳ ראשי היענים 4—1,1" בדי פרקים על ששה חדשים על שני חדשים . 1,5—9 Einschiebsel, die Sabbatumgehungen betreffend. 2.1— 5 Verordnungen, an 1, 4 sich anschliessend. (S. 4,1—4). 2, 6—3,1 Zeugenvernehmung und Monatsheiligung. Zweiter Teil: Roschhaschanasatzucgen. 3, 2—5 Beschaffenheit des Schophar. 3,6—8 Sondersatzungen bezüglich des verdorbenen Schophar und ungewöhnlicher Tekioth. (Agadah). 4.1— 4 Einschiebsel von Verordnungen (s. 2, 1—5). 4,5—7 Gebetordnung. סדר בר:.ית. 4.8 Einschiebsel: Festtag und Schopbarbeschaffung etc. 4.9 Tekiaordnung סדר תקיעות. b) ln RH. fehlen uns die Wendungen, welche in vielen Traktaten die Verbindungslinien uns angeben, wodurch die Teile zusammengehalten werden. Das sind aber zugleich die Spuren späterer Ordner. Man könnte in der eigenartigen Aneinanderreihung der Stücke eine Ordnung sehen, in welche der letzte Zusammensteller nicht glaubte eingreifen zu dürfen. § 2. Gewisse Sätzchen an den Schlüssen der Abschnitte dürften uns hier vielleicht doch Wegweiser sein, um die letzten Be- Strebungen des Ordners zu erkennen. 4,9 ß 'כשם שש״צ חייב :ך בל יחיד ויחיד חייב רג״א ש״צ מוציא את הרבים ידי חובתן dem Schlüsse des Traktats ist sichor verwandt dem Satze 3,8 ß חשי־ו אין סוציאץ את הרבים י״ח זה הכלל כל שאינו מחריב בדבר אינו מוציא את הרבי׳ י״ח. Beide handeln von der Verpflichtung zu einer Mizwah, beide stehen am Schlüsse von Abschnitten, auf den ersten Blick ohne ersichtlichen Zusammenhang mit dem Vorausgehenden. Vgl. § 3a b 8f 9 d. So hätte derjenige, der die Agada 3,8 an den Schluss von 3 gebracht hat, den Abschnitt nicht geschlossen. Und auch für 4 ist der Endsatz kein wirksamer Abschluss. (Lippmann Heller verweist auch von Ende 3 auf Ende 4.) b) Sicher hatte B seinen Abschluss mit der Agada. T dagegen hatte den Satz 4,1 הכל חייבץ בתקיע׳ שוסר. Der sollte auch noch in die Mischna hinein. Und um ihn dem Sinne nach unterzubringen, zu-