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Jüdisches Litteratur-Blatt · 1912-01-01 · 1. Heft. (1912) · p. Seite 7

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Journal
Jüdisches Litteratur-Blatt
Volume
34 (1912)
Issue
1. Heft. (1912)
Date
1912-01-01
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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7 Massstabe der Gegenwart in die Nebelferne der Ver stellen. zieht, er. der beruh wir die Z.igo zusammen, we die später hinzugekommen zu messen, den werden wir nie mit jenen angenheit entrückten Grossen in eine Linie Wenn man nun noch das Heimatsgefühl Nachmani’s in Betracht mtcste Talmudist Spaniens, wird späterhin Rabbiner in seiner Vaterstadt — ausserdem die Anhänglichkeit nicht vergisst, mit welcher er Freunde und Verwandte umfasste, so haben Iche es bedingten, dass alle neuen Eindrücke, sind, nicht im Stande waren, das za?er• wischen, was er in seine: Heimatstadt gelernt hatte. Dazu gehörte auch die Geheimlehre, in bar Jakar einführten und blieb. Mit Arragonien war von Gerona aus richteten welche ihn Esra and Asriel oder ein Jehada der er ebenfalls sein ganzes Leben trea zu dieser Zeit Navarra staatlich verbanden; sich die Blicke nach Montpellier, Lunel, Narbonne, und durch di^se Vermittelung auch nach Nordfrankreich. Wenn man sonst gegen die Leistungen der französischen Juden sich gleichgültig verhalten hat Rabbenu Tarn in Spanien nur gelegentlich genannt wurde (in die schrifierkl.ironden Werke des Ersteren hatte Ibn Esra auf seinen Reisen fluchtig hineingeblickt und R. Tarn kannte er nar als Dichter) so hatte schon Seraclija in Nirbonne die Werke Raschi's und der Tossafisten völlig in sich aufgenommen und mit Alfassi in Verbindung gebracht. So soll Nachms ni ein Schüler des Juda Sir Leon, Verfassers dos Buches der Frommen, ja sogar des R. Eleasar aas Worms gewesen sein Boweis genug, dass er jederzeit bereit war, das Fremdartigste anzuerkennen und sich ic einer Art in dasselbe za versenken, was dem Wosen aller spanischen Juden, auch der Gerandenser, völlig zuwiderlief. Wenn diese er soine Glaubensgenossen jüdischen Geiste gesehen Nachrichten sich bewähren sollten, so hat in völliger Abgeschiedenheit von dem nichtr wie sie, aut ihre Glaubensquellen allein angewiesen, ganz eigenartige Lehren aus sich emporwachsen liessen und aller äusseren Stützen entbehren konnten. Frühreif, wie sein fünfzehn Jahren daran, Landsmann Serachja, ging er im Alter von Ergänzungen zu Alfasi za schreiben. Der grosse Rabbiner von Lucjena, von dem die ganze talmudische Entwicklung Spaniens ausgegangen war, schien ihm zu jenen nachahmenswerten Meistern der Vorzeit zu gehören, die zu erreichen das würdigste Ziol der Nachgeborenen sei. Wenn er selbst etwas grosses auf dem Felde der talmudischen Gesetzeskunde leisten wollte, so schien ihm der maimunische Weg, wo das Gleichartige aneinander gereiht wird,

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