Mannheim
Compact Memory

Jüdisches Litteratur-Blatt · 1911-01-01 · 4. Heft. (1911) · p. Seite 181

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdisches Litteratur-Blatt
Volume
33 (1911)
Issue
4. Heft. (1911)
Date
1911-01-01
Page
Seite 181 (sequence 37)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
90% known words query
IRI
…/6492408-6582235-8773742--4103-4859148
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

-4■ 181 - — zu vernehmen, wieder ein führte and dass verordnet wurde, die Zeugen sollten nicht zum Wohnort des Nassi, sondern zur Synedrialst&dt hinkommen. Dann zurück za ש Roschh&schana und zwar unvermittelt zur Ordnung des Hauptgebets and seiner Verbindung mit den Tekiot (4, 6). Die Sätze der Malchij oth Sikhronoth and Schopharot werden der Zahl nach bestimmt; nicit das Schachrith, sondern das Massafgebet hat die Tekioth in sich (4, 7). Wir glaubten oben die Satzungen des Schophar erledigt und ei fahren hier mit einem Mal (4, 8), dass seinetwegen keine Festessatzuagen übertreten werden dürfen, weder um ihn zu beschaffen, noch um ihn herzustellen; doch wird Einiges in dieser Beziehung, zugleich zur Einübung der Schofartöne, erlaubt. Nun folgt erst, getrennt von den Satzungen der dazu gehörigen Tefilla, die Ordnung der Tekiatöne (4, 9) und ihre Trennung von der Tefilla im Notfälle. Am Schluss des Traktats wird erörtert, ob nur der Vorbeter, oder auch die Gemeinde zu dieser Tefilla die Verpflichtung hat. § 6. Ein merkwürdig geordneter Traktat] Und dabei so kurz, so leicht zu übersehen! Denke man an die grossen Nesikin- und Toharothtraktate, die eine so bewundernswerte Ordnung aufweisen können, und erinnere man sich dann, genstand hin- und hergezogon leicht zu ordnen gewesen! mal aas dem Auge und wie wir soeben von Gegenstand zu Geworden sind. Und der Traktat wäre so Lasse man die ersten vier Mischnas eininne man mit den Zeugen: 1, 7,8 die Personenfragen, 2 die Beglau )igung, 1,9 die Beförderung und Sicherung der Zeugen, 1,6 ihre unbeschränkte Anzahl, 2,5 ihre Versammlung im Hofe Jaasek, 3 der Gerichtshof erwartet sie, 2,6,8, 9 ihre Aussage und deren Folgen, 2, 7 3,1 ß die Monatsheiligung, 2,2—4 die Flammenzeichen oder die Aassendung der Boten mit dem wirkungsvollen Schlosse von 4 ״er sieht die ganze Golah wie eine einzige Flamme daliegen“. Nun die Schopharbestimmungen 3,2 — 6 4,8, die Gebetordnung 4, 5 — 7, 9 ß, die Tekioth 4, 91 Sabbath und Tekiah 4, I, Sönderbe- Stimmungen derselben 3, 7, saböner agadischer Schluss der Ganzen 3,8. Gäbe das nicht eine bessere Ordnung? Und soll das Rabbi nicht selbst gemerkt haben? Versuchen wir einmal, seinen Spuren nachzut za erkunden, die ihn in vielen Fällen so eigenartige Ordnung za schaffen oder geliun und die Notwendigke gezwungen haben mag, fcstzuhalten. eine

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.