Jüdisches Litteratur-Blatt
- Journal
- Jüdisches Litteratur-Blatt
- Volume
- 33 (1911)
- Issue
- 4. Heft. (1911)
- Date
- 1911-01-01
- Page
- Seite 179 (sequence 35)
- Language
- German
- Belongs to
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179 mit grösserem Rechte, als B<r. 2 a, Taan. 2 a die Frage äafwerfen können תנא ר\כא קאי? Nun heisst es, (1, 5) wie die Mondsichel aach sichtbar werden engen den Sabbat ansser Acht zu lassen, auch wenn man annimmt, dajis der Neumond bereits gesehen worden ist. Man darf auch viele Zeugenpaare an der Reise nicht hindern, da doch ein Paar genügt, unnötig entrandte sollen den Weg machen, trotzdem sein können; vielleicht fehlt aber Einer er abgelegt hat. Hier werden (1,8), wenn der.Sabbat selbst so, weiht wird (1, 7); selbst Verw sie nicht mit einander Zeugen zum Zeugniss, das ein Ande obschon nur vom Sabbath die Rede ist, die zum Zeugnis unfähigen Personen genannt. Sodann führt der Tannaite an, vorgenommen werden dürfen Schnitts hören wir das Wort, '1,9), zur Sabbathreise zurückkehiend, we che Vorkehrungen zur Reise Schwacher und Kranker oder zum Schul ze der Zeugen und zu ihrer Verpflegung Und hier, am Ende des ersten Abdas wir oben erwartet hätten: ,Man lässt den Sabbath ausser Aait und geht zum Zwecke des Monats- Zeugnisses fort, wie es heisst: ״Das sind die Festeszeiten des Herrn, welche ihr verkünden ,müsst zur festgesetzten Zeit“, also selbst am Sabbath. § 2. Vom ersten Abschnitt ist nun eine Halacha getrennt, die doch dorthin gehört hätte (2,1). ״Wenn das Zeugenpaar dem Synsendet man ein anderes Paar zur Beglaubigung mit“. Diese Trennung ruft in uns die Zweifel hervor, ob auch dies am Sabbath geschehen darf, da die Satzung in Folge von Schwierigkeiten erst eingeführt wurde. Und halachische Zweifel soll die Mischnaordnung niett hervorrufen. Denn nun (2, 2) hören wir von den Bergfeuern, durch welche einst die vollzogene Monatsheiligung bis zur weitesten?erne hin bekannt "gemacht wurde, bis später in Folge von Täuschungen des Volkes die Boten eingefuhrt wurden. Und diese Fackel! durften sicher ,am Sabbath nicht angezündet werden, so wenig den Boten die Sabbatreise gestattet war. Setzen die Fackeln und Boten die Monatsheiligang voraus, so werden wir erst hier (2, 7) in den grossen Jaasekhof versetzt, wo sich die Zeugen zur Vernehmung versammeln, dann wird die Vernehmung (2,6) geschildert, der endlich die Handlung des Kiddusch hachodesch (2, 7) folgt. Jetzt werden (2. 8) die Mondabbildungen R, Gamaliels erwähnt, die uns wieder zur Zeugenvernehmung zurückversetzen, und der bekannte (2, 8 ß 9) Streit zwischen R. Gamaliel und R. Josua wird geschildert Und am Anfang des dritten Abschnitts befinden