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Jüdisches Litteratur-Blatt · 1911-01-01 · 4. Heft. (1911) · p. Seite 175

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Journal
Jüdisches Litteratur-Blatt
Volume
33 (1911)
Issue
4. Heft. (1911)
Date
1911-01-01
Page
Seite 175 (sequence 31)
Language
German
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176 Worte R. Eliesers und R. Josc as anführt יש להן. Haben aber R. Elieser und R. Josua diese Sätze, die aber zu weitgehende Deutungen klagen, ■chon vorgefunden, so gehen היתר נדו und ähnliche Aeusserungen bis auf Hillel und Schammai und ihre Schulen zurück. b) Das Zurückdrängen cer Merkaba- und Bereschithforschungen kann erst in den Tagen R. Akibas vor sich gegangen sein 1). Bis auf ihn führt Jose ben Juda T. Chag. 2, 2 die Ueberlieferung derselben. T. 25 bei R. Jochanat ben Sakkai nnd R. Eleasar ben Arakh erscheinen diese Forschungen noch als berechtigt und verdienstvoll. Derartige Stellen stJfaamen, we wir a. a. 0. gezeigt, aus der Schule R. Judas, zumal soweit sin R. Jochauan ben Sakkai betroffen. R. Simon hat Judas Mischna viel benutzt and seine Worte daran angeknüpft. Ende Megillah verbietet die Mischna, die Merkabah als Haphtara za benutzen, R. Elioser erlaubt es in Gestalt seines Schülers R. Juda; R. Meir, jedenfalls in der Mischna der Ungenannte, verbietet es, wohl im Namen R. Akibas. Da haben wir die ältere mildere und die jüngere strengere Ansicht neben einander. R. Akiba ist es, der Sanh. 10 das Lesen in den ססרי׳ חיצוגיס streng verbietet, und das sind, wie die Gemaras besagen, nicht die altgriechischen Dichterwerke sondern die Apokryphen, wie selbst Sirach, also ein Kreis von Schriften, die ein biblisches Gewand trogen und unbemerkt einen fremden Geist in die Gemeinde tragen konnten. Denken wir an die Aehnlichkeit zwischen der Esraoffenbarung und der Offenbarung Johannis; denken wir an die Zusätze der Kirche zu Esra 111 und Sirach. Blicken wir auf TSabbath 8 1—4, so traten da die Weisen gegen das Lesen der heiligen Schriften am Sabbat, gegen zweifelhafte targumistische Werke gegen das Aafschreiben der Cfebetordnang, ganz besonders aber gegen die Schriften der Minin auf. R. Gamaliel II steht diesen Dingen harmlos gegenüber; R. Tarfon ■und R. Ismael sind die Eiferer gegen solches Schreiben und Lesen, und TJadaim 2,13 (H 19,19a) zeigt uns dieselben Gegenstände in einer unserer Hauptstellen; der ganze Gegenstand das. 2, 8 von Simon oingeleitet! R. Jose weist in der Sabbathstelle durch seinen Vater Cpalaftha schon vor der Strenge R. Ga- >) Jer. Chag. 2,1 sieht iJ der Fassung der Mischna R. Akibas Schale im Gegensatz zu ihm steht R. Isnael, der eine Forschung dieser Gegenstände (wenn nicht missbräuchlich getrieben und zu gutem Zwecke angewandt; gestattet Jer. entscheidet dem amoräischen Gebrauch gemäss nach Ismael gegen Akiba. Auch Babli z. St milden die Bestimmungen, so dass bei Merkabah ein gemeinsames Arbeiten möglich ward.

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