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Jüdisches Litteratur-Blatt · 1911-01-01 · 4. Heft. (1911) · p. Seite 167

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Journal
Jüdisches Litteratur-Blatt
Volume
33 (1911)
Issue
4. Heft. (1911)
Date
1911-01-01
Page
Seite 167 (sequence 23)
Language
German
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167 II 42 za ואססת sagt Rabbi Ismael: ״Da sollst dein Getreide einernten“, warum steht das? Weil es heisst: Nicht soll das Bach der Thora aas deinem Munde weichen, sollte ich das wörtlich verstehen? Daram heisst es: ״Du sollst einernten!“ Die Thora spricht von Derekh Erez“ (von der menschlichen Beschäftigung.) Und Menachoth 99 b heisst es bezüglich des לא ימוש im Namen des Tana de be Rabbi Ismael: ״Die [ Worte der Thora seien dir Pflicht, and es ist dir nicht erlaubt, djlch ihnen za entziehen“ aber (wie dort Tossafoth לא יד,ו gegen Raschij bemerken) halte die Mitte zwischen stetem Thoralernen and einseitiger Erdenarbeit. I § 45. a) Allerdings haben auch Andere aat die Arbeit hingewiesen. So R. Jehada T Kidd. 1,11 ״[Wer seinen Sohn kein Handwerk lehrt, erzieht ihn zar Räuberei.“ R. Jose fuhrt die Gleichnisse des R. Gamaliel über das Lob der Arbeit aas; ebenso R. R. Meir Kidd. 4,14: ״Jederzeit möge der Mensch and leichtes Eleasar bar seinen Sohn Handwerk lehren.“ (Ebenso Rabbi ein reinliches T Kidd. 5,15.) b) Die Männer von R. Nehorai’s Art mögen, wie Ben Asai, sich za Gunsten der Thora von jeder Art Derekh Erez, auch von der Ehe fern gehalten habenl Man hat R. Nehorai für R. Eleasar ben Arakh angesehen. R. Eleksar ben Arakh ist hier (T Chag. 2, 5) bei den Deutungen derMerkabnh genannt worden; er ist der נאה הרש ונא׳ מקיים; Ben Asai der 1.נאה דורש ואין נא׳ מקיים) Merkwürdige Gleichheit der Aasdrücke! In der Menkhilha a. a. 0. ist Eleasar aas Modin bezüglich der Lebenssorge einem R. Josua gegenüber der Finstere. Es hat gewiss eine Gegenrichtung gegeben, die in dem Hinweis auf Erdenarbeit eine Verweltlichung sah. Aber deijenige, der mit Bewusstsein מקרא משני ודרך ארץ zu vereinen sucht, ist and bleibt R. Simon, der den Spuren R. Josaa’s ai d R. Ismaels folgt a) Ein starker Verkünd׳ ehrbaren and achtbaren Lebep! Wort: Mache deinen sorge, dass da der mögest 1) In seinemS(n! § 46. er der Arbeit als einer Grundlage des s war R. Akiba. Von ihm stammt das Sabbath zum Werktage and Menschen nicht bedürfen ne ist ganz besonders das Schlusswort >) Kidd. 63 b bezüglich der Ehe.

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