Jüdisches Litteratur-Blatt
- Journal
- Jüdisches Litteratur-Blatt
- Volume
- 33 (1911)
- Issue
- 4. Heft. (1911)
- Date
- 1911-01-01
- Page
- Seite 164 (sequence 20)
- Language
- German
- Belongs to
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164 den die Schäler Abrahams denen Bileams gegenübergestellt, also die treuen Genossen des Bethamidrasch denen des Nikolaos. c) So zeigen die Endpunkte von Kiddaschin die Hand Simons. Die Stelle beginnt Kidd. 4,13. Und merkwürdig! R. Simon ist in der vorhergehenden Mischna genannt, was oft den Uebergang aas der vorhergehenden Qaelle in die des neu genannten Tannaiten angibt. Dann wäre in Kidd. 4 die Arbeit Simons zu Grunde gelegt. § 40. i a) Und wessen sind die Endworte von T Eidd. 1? Sie gehören wiederum R. Simon an! T Kidd. 1,15, 16 ist er es, der das Ende des Lebens als massgebend für die Beurteilung des Menschen hinstellt. Dass wir den Schlusssatz des Abschnittes ihm zuschreiben können, werden wir noch sehen. Und wir können es nicht ändern, dass T Kidd. 1,10 bei den מצות עשה שהדיג sofort nach dem ersten Satze R. Simon mit der bekannten Halacba über Zizith angeführt wird. Ueber sein Verhältnis zu R. Ismael, der hier grundlegend ist, hören wir später noch Näheres. § 41. a) In der Chagigastelle war uns היתר נדרים (H 8, 3 a) als wichtig erschienen. Nun, voraus geht wieder R. Simon ben Jochai. Wie er T Kidd. 1,15 den Fehltritt des Menschen als vernichtend für alle vorhergegangenen Taten hinstellt, so ist ihm hier der Gelehrte, der sich bisher der Tora gewidmet hat and dann derselben den Rücken kehrt, der עוות אינו יוכל לתקון&, sicher mit Bezug auf den später zu nennenden Acher, auf die verfänglichen Gegenstände von Chag. 2. b) Wir mussten also היתר נדרי׳ und אין דורשין auch der Ordnerarbeit Simons zuschreiben.1) § 42. a) Kommen wir zum Ende von Bikkurim (H 2 b) 12,15—17, so befinden wir uns überhaupt im Bannkreise R. Simon’s. R. Simon ist da auch in der Mischna vorhergenannt Bik. 3,10, und bis כססר תורה, wo ein Wort R. Juda's folgt, geht sein Aasspruch. Von כספר תורה hängt aber das Wort T Bik. 2,15 ff. über den, der eine Thora ver- ‘) Steht doch TErubin Schluss die gleiche Stelle am Ende einer Reihe, die •ich auch noch als Simon heraasstellt. S. § 86 ff.