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Jüdisches Litteratur-Blatt · 1911-01-01 · 3. Heft. (1911) · p. Seite 139

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Journal
Jüdisches Litteratur-Blatt
Volume
33 (1911)
Issue
3. Heft. (1911)
Date
1911-01-01
Page
Seite 139 (sequence 43)
Language
German
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139 halachischer Bogriffe sieh | darin findet, wogegen אחיזה nasser dem glücklichen Gleichklang das Erfassen gat aasdruckt. Der Jer. gebraucht den Ausdruck חזקה nach seiner Art ohne Scheu; auch die 70 haben xal ^xpa'-njae, also רז וזק. 1,11 ist gar nicht aas Samuel, sondern nach den t&lmudischen Seitenangaben Regum 2, 2, worauf übrigens Vf. verweist. So ist gar keine Lesart hier anzunehinen. 1,15 statt וימות für Targam!וימיתו vorauszusetzen, ist nicht nötig, da das nur den Sini hat: ״Er schlug ihn, bis er ihn getötet hatte“, וקמליה hatte den Si ־גד דקטליה סב, was dem hebr. וימית in diesem Zsh. entspricht. 1,2 statt הוי בגלבע nur נלבע anzunehmen, weil La Targum מורי גלבע vorhanden ist, scheint unnötig, weil der Sinn doch dem status constructus gleicht. S. עזרת מ^ר. Josua 1, 3 nimmt Aptowitzer an, dass im Jeruschalmi Challah nicht Josua, sondern Deuteronomion angeführt wird, weil halacbische Erörterungen die Thora yoraussetzen. Dagegen ist za bemerken, dass Roschhaschanah 3, 2 von R. Jose angeführt wird במשוך בקרן היובל was aus Josua stammt, uqd da tritt doch Halachisches hervor. Haben wir hier einigen Stellen gegenüber unsere abweichende Meinung ausgesprochen, so schliesst das nicht aus, dass wir nicht ebenso Bedeutungsvolles inj vorliegendem Buche finden, was bei uns mehr Zustimmung findet: Samuel 2, 1, 19 הציב' — הצבי, worauf Targum, 70, Aquila und Itala hindeuten. Da!braucht man nur חמר zu lesen und MT ist richtig. i Josua 1,4 fehlt in Sifre und 70 כל ארץ החת־מ, welche Worte stets an dieser Stelle Schwierigkeiten bereitet haben. (Sifre hat oft fortgelassen, was inm gleichgiltig war, und die 70 sind gerade zu Josua wenig verlässlich). Josua 1,8 ימוש nach Talmud und Sechei Tob ־מ־ש mit der P>edeutuDg weichen zu lesjen. Sehr scharfsinnig. Mit Kittel in der Biblia Hebraica stimmt Aptowitzer überein Samuel 1,24 zweimal, 1,26, 29 Josua 1,4, 8,18. Und zwar ohne Kittel hierzu eingesehen zu haben. Diese Stichproben ze gen, wie vielseitig Aptowitzer's Arbeit benutzt werden kann. Von Zustimmung zu einem Versuch, Lesarten vorauszusetzen, kann selbst im besten Falle schwer die Rede sein, zumal Aptowitzer selbst an einigen Stellen die Uebersetzungsart als Ursache der Ausdrucksverstchiedenheit mit dem MT betrachtet hat. N. m. E. an za wenig Stellen. Aber das hat ihn veranlasst, mehr Erscheinungen anzuführen, nie er sonst unterdrückt hätte. Es werden dem aufmerksamen Leser hier an jeder Stelle anregende Beobachtungen aumtossen, er wird auf eine grosse Anzahl von Beziehungen jüdischer Forscher zum biblischen Texte hingewiesen. Er wird Kleinarbeit schätzen und Kleinarbeit selbst beginnen lernen. Allerdings ist die Ausbeute, soweit ernstliche Gegensätze zum MT

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