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Jüdisches Litteratur-Blatt · 1911-01-01 · 3. Heft. (1911) · p. Seite 119

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Journal
Jüdisches Litteratur-Blatt
Volume
33 (1911)
Issue
3. Heft. (1911)
Date
1911-01-01
Page
Seite 119 (sequence 23)
Language
German
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119 der Hauptlohn bleibt vielmehr Non bat Gott nach R. Chananji der Mensch nicht mehr allein die Früchte seiner Tat in dieser Welt, bestehen für die zukünftige Welt.“ ben Akaschja Israel mit (H 18) der Fülle seiner Satzungen nicht bedrücken, sondern bei dem hohen Lohn im Diesand Jenseits nur beglücken wollen. Das Lied für den Sabbattag (Tempellieder der Leviten für die Wochentage Ende Tamid) deutete man auf den Tag, ,der vollkommen Sabbat und Rahe ist, auf das Leben der Ewigkeit.“ (H. 16). b) Dass die Hoffaang auf das Jenseits aber vielfach die einzige Zuflucht ist und die Früchte des Guten und Bösen in dieser Welt nicht genossen werden, bedurfte da der Erklärung. ״Manche Sünde kann nur die Qaaptsumme der Strafe nach sich ziehen, nicht aber die Früchte (in dieser Welt), und zwar, wenn sie keine fortzeagende Kraft hat. Bringt der gute Gedanke Gates hervor, so wird er der Tat gleich geachtet, sonst nicht')“ (S. 0.) So sind im Kreise dieser Stellen die schon oben gebrachten Deuteversuche bezüglich des Lohns und der Strafe za verstehen.! § 8°. Von Acher gingen auch die Bestrebungen aus, die Jugend den Lehrhäusern zu entziehen und sie einseitig auf bürgerliche Beschäftigungen hinzuweisen. Jer. zu נכנסו לפרדס. Daher hier die Hervorkehrung des Thoralernens und seiner Verdienstlichkeit; daher von einer Seite die Betonung des Handwerks und der Arbeit, von der anderen Seite die Empfehlung des Thoralernens allein ohne jede sonstige Wirksamkeit. Daher auch die Bedeutung der Ehre, welche den Gelehrten za teil werden muss, wie den Würdenträgern des Volkes und des Lehrhauses (Horijoth Ende Mischna u. T.) (H. 6, 6 a). | § 31. a) Soll der Himmel odeir soll die Erde vorgehen? Das Irdische oder das Göttliche? Soll der Mensch Alles, was er hat, verkaufen und es den Armen geben? Monabapes hat es getan. ״Ueberall lässt die Schrift die Schöpfung des Himmels der der Erde voraasgehen; an einem Orte sagt sie jedoch: Am Tage, da der Ewige Gott Erde und Himmel geschaffen. Das besagt, dass Beide einander gleich sind.“ >) Di« spateren Fassungen haben Peah 1, Iß die Fassung דברים שאום iStn עושת אותם אזכר בד. Der Zusatz |st entstanden, weil bei סחשבה der Lohn erst an Bedingungen geknüpft ist.

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