Jüdisches Litteratur-Blatt
- Journal
- Jüdisches Litteratur-Blatt
- Volume
- 33 (1911)
- Issue
- 3. Heft. (1911)
- Date
- 1911-01-01
- Page
- Seite 111 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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111 Alles ging durch Quaderhalle sass, und die übri: es ihm; wenn nicht, so ging er und sie kamen zum Gerichtshof gehört, so sagten sie es ihm, w|< sinnigsten unter ihnen nnd hatten sie es gehört, so sagten Gegenständen folgt und auf den Seroichastreit: (ib.) ״R. Jose sagt Früher gab es keine Streitigkeiten in Israel (nur die Semicha); den Gerichtshof der 70 vor sich, der in der igen Gerichtshöfe von je 23 waren in den Städten Israels, und 3 in Jerusalem, einer auf dem Tempelberge, einer auf dem ודל (zwischen Tempel und Mauer). Bedurfte Jemand einer Halakha, so ging er zum nächsten Gerichtshöfe; hatten sie (die Entscheidung über den Fall) gehört, so sagten sie mit dem Scharfsinnigsten aus ihnen auf dem Tempelberge; hatten sie es «enn nicht, so ging er mit den Scharfsie kamen zum Gerichtshof des חיל; sie es ihnen; wo nicht, so gingen diese und jene und gelangten ium Gerichtshöfe etc. Wenn sie es gehört batten, sagten sie es ihnen; wenn nicht, so erheben sie sich zur Abstimmung. Sagten die meisten unrein, so war es unrein, sagten die meisten rein, dann war es rein. Von dort aus kam die Halakha und verbreitete sich in Israel. Als sich die Schüler Hillels und Schammai’s mehrten, die nicht genügend ihre Lehrer benutzt hatten, mehrten sich d e Streitigkeiten in Israel.“ Dann geht die Anfangschilderung den Gerichtshofes an sich und seiner Einrichtung und der Richter wohl weiter mit dem Schlüsse, der sich, wie wir gesehen, aucli in Middoth findet. (S. § 13.) c) Hier ist die ältere Schilderung des höchsten Gerichtshofes und seiner Befugnisse genau von der Klage Jose’s über die Streitigkeiten und die beiden Schüler zu unterscheiden. Wir finden die ältere Stelle Sanh. 11, 3 in Vtrbindung mit dem Saken Mamre und dessen Aburteilung, worauf der berühmte Satz חומר בדברי סופרים מדברי תורה folgt. Also es dreht sich um die schriftliche und mündliehe Lehre. Wie wir frühe]־ dargetan, befinden wir uns hier wieder im Sadduzäerkampfe, von wo aus wir erst zur Klage über den Streit der pharisäischen Schulen selbst in Miscbna und T Chagigah kommen. Aus diesem Streite stammen jene Sätze über die ,Berge, die an einem Haare hängen“, über ,wenig Schriftworte und viele Halakhot“, und da!über, dass sich diese Gebiete ,auf Nichts stützen können.“ d) Sie werden von R. E iieser (S. T Chag' 1,9 und Erubin ר׳ יהושע אום׳ צבתא ט׳) und R. J isua schon vorgefunden, da diese in beiden Talmuden zu Chag. 1, i sich auf das אין להם על מה שיסמוט beziehen und Stützen dafür aus der Schrift anführen. So stammen