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Jüdisches Litteratur-Blatt · 1911-01-01 · 2. Heft. (1911) · p. Seite 84

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Journal
Jüdisches Litteratur-Blatt
Volume
33 (1911)
Issue
2. Heft. (1911)
Date
1911-01-01
Page
Seite 84 (sequence 36)
Language
German
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84 wünschen, dann wäre 68 eine Verblendung sondergleichen, den Zusammenbang dieser Stelle mit dem Ganzen nicht anzuerkennen. § 14. a) Wollte Jemand noch einwenden, dass dies nicht das Ende von Chagigah sei, so erinnern wir daran, dass am Ende des Traktats ein Schlusswort (H 25, 25a) sprechend genug das Ende der Festeszeit am Ende von Moed behandelnd, erkannt und mit der Tempelhalacha verbunden, wie die gereinigten Tempelgefässe dem Volke gezeigt werden. Die Beziehungen von Chag. 3 zu unseren Stellen s.§65u.§77. Geteilte Schlussabschnitte haben wir aber T Peah und Mischna und TEidduschin gefunden. Dass aber Ende Chagigah in unseren Kreis nicht hineinzugehören scheint, wird man nur behaupten, wenn man sich die Stelle vom Gerichtshöfe der Quaderhalle aus T Chag. fortdenkt. Hier die unbefleckte Abkunft der Priester, dort die Reinheit der Gefässe. Im weiteren Verlaufe der Untersuchung werden sich uns die geschichtlich gemeinsamen Ausgangspunkte dieser Stücke zeigen. (S. § 19 bc.) § 15. Nun fehlt uns noch der Schluss von Toharoth: Ukzin 3,12 heisst es: (H 10) Einst wird Gott jedem Frommen dreihundertundzehn Welten zu eigen geben, wie es heisst: Meinen Freunden das Vorhandene (10 ,3 יש) zuteil werden zu lassen, und ihre Schatzkammem werde ich füllen. R. Simon ben Chalaftha sprach: Gott fand kein besseres Gefäss zur Bewahrung des Segens für Israel, als den Frieden; wie es heisst: Der Herr gibt seinem Volke Macht, er segnet sein Volk mit Frieden.“ In Peah stand unter den Dingen, die ewigen Lohn hier und im Jenseits bringen, der Friede am Schlüsse 80;והבאת שלום נק אדם לחבית steht er auch hier am Schlüsse. Am Ende einer Anzahl Gemaratraktate findet sich der Satz des Eleasar im Namen Chanina’s ת״ח מרבים שלום בעולם mit demselben Schlusssätze ה׳ עוז לעמו יתן כר כר. Wir stellen bei der Allgemeinheit des Friedenswunsches in Bibel, Talmud, Midraschim und in der Gebetordnung (S. Ende der ברכות שמע am Abende סורס סוב' שלום nach Midrasch Rabbah Pinchas Anfang, s. Ende des Tischgebets, der Tefilla, des Kaddisch) dies als blosse Vermutung hin; aber gerade die Häufigkeit, mit der der Wunsch nach Frieden und die Vorzüge des Friedens ausgedrückt werden, lässt eine Möglichkeit

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