Jüdisches Litteratur-Blatt
- Journal
- Jüdisches Litteratur-Blatt
- Volume
- 33 (1911)
- Issue
- 2. Heft. (1911)
- Date
- 1911-01-01
- Page
- Seite 81 (sequence 33)
- Language
- German
- Belongs to
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gleichen Unterschiede zwischen — 31 — den Hauptschttlem Akiba’s zeigt. Wollte man den Zusammenhang zwischen den Schlusssätzen von Horijoth und denen von Kidduschin bezweifeln, so bedenke man, dass Hör. 3, 7 uns mit dem האיש קודם ל* שה geradezu im Begriffe des Naschim8eders hinein versetzt, da das Gewand und die Pflicht des Freikaufs beides eheliche Leistungen des Mannes sind. Und dann fragt THor. 2: ״Weshalb beeifert sich Jeder, eine Gijoreth (Jüdin gewordene Heidin) zu heiraten und nicht ebenso eine freigelassene Sklavin? Weil man an nimmt, dass Jene (vor jedem verbotenen männlichen Umgänge) bewahrt wird, was nicht bei dieser der Fall ist.“ Auch dieser Satz ist nur dann hier zu begreifen, wenn ursprünglich Begriffe des Naschimseders nahelagen. e) Uebrigens ist jener Sats aus BM auch ein Schlusssatz,י) der die Halakboth des Fundes gegen die der Aufbewahrung abgrenzt. Wir werden noch weiterhin finden, dass Teile gerade aus dem von uns betrachteten Mischnakreise zu Schlusssätzen von Traktaten und Abschnitten benutzt werden, wie das Ganze ja auch zur Abgrenzung der Sedarim angewandt wird. f) Sollte der Umstand, dass gerade wieder in Horijoth, am Schlüsse des Nesikinseders, wir c ie nächste verwandte Stelle finden, auch als ein Zufall angesehen werden? Wovon handelte denn die Schlussstelle von Horijoth? Von den [קודמי, von Verhältnissen verschiedener Art, 80 von Opfer deren, deren eine Art früher behandelt werden muss, als die andere. g) Nun, dann blicken wir einmal auf das Ende von Kerithuth! (H. 7, 7 a) Da gehen auch unter dem gleichen Schlussworte [קודמי gewisse Opfertiere anderen voraus. Und merkwürdig! ״Der Vater geht der Mutter,“ so heisst es Mer auch, ״überall in der Schrift voraus. Sollte man glauben, dass die Verehrung des Vaters hoher stehe? Darum sagt die Schrift: ,Jedermann soll Mutter und Vater ehrfürchten“, das lehrt, dass beide einander gleich sind. Aber die Weisen sagten: Der Vater geht d3r Mutter deshalb (im Ausdrucke der Schrift) überall voraus, weil er und seine Mutter zur Verehrung seines Vaters verpflichtet sind (S. Kidd. I, 7 und TKidd. 1,11 die ganz ähnlich kliegende Begründung אלא שהאיש סמק כדו). Und ebenso in Bezug auf das Thor&lemen; Wenn der Sohn durch den Unterricht des Lehrers gefördert worden ist, geht der Lehrer dem n י) H. BM Ende.