Jüdisches Litteratur-Blatt
- Journal
- Jüdisches Litteratur-Blatt
- Volume
- 33 (1911)
- Issue
- 2. Heft. (1911)
- Date
- 1911-01-01
- Page
- Seite 67 (sequence 19)
- Language
- German
- Belongs to
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157 ׳יין Gegenwart des Israeliten, •.wie wi nötig, am ein Bekenntnis über eigentlichen Zweck des Opfers za durch die Darreichang von den E giösen Pflicht entsprechender za על עצטן שהן שלוחין של כל ישראל Trotz dieser oben erwähnt^ Erwähnung dieser Institution in sich manche diesbezügliche Hinde< schon beim Opfer des Einzelnen vor den Eingang des Stiftzeltes irotji Dieses Betonen des Hinbringens dass der Opferer bei der Darbringi nar vor dem Angesicht Gottes wird ja andererseits ausdrücklich Die genannte Einrichtung war bestimmt und vorgeschrieben. D ganzen Bestimmung entsprechend, nicht auf das Einzelopfer, viel meindeopfer. Abgesehen nun v den drei Wallfahrtsfesten, wo ja 01 erscheinen musste, wurde auch söhnungsfest und an den Sabbaten noch täglich Opfer für das ganze V müsste das ganze jüdische Volk Dass dies nun undurchführbar war, ir noch weiter sehen; werden, nur *eine Sünden abzulegen, somit den erfüllen, anderseits um das Opfer, igentümem selbst schöner, der relimachen (vgl. jer. Taan. 4, 2 וישראל 1 (מוכי). n Umstände, wonach man eine der Thora kaum erwartet, lassen lutangen daselbst finden. So wird öfters betont: er bringe das Opfer אל סתח אהל מועד יקריב (Lev. 1,3). vor den Altar will wohl besagen, iing zugegen sein solle;2) denn dass Opfer dargebracht werden darf, gesagt (Lev. 17,3). sonach für jeden einzelnen Opferer em Sinn und der Bedeutung der beschränkte sich diese Forderung ihr galt dies auch für das Ge• 3n den vielen Gemeindeopfern an bnedies das ganze Volk in Jerusalem anderen Festtagen, wie am Verdes ganzen Jahres und ausserdem 01k dargebracht; konsequenterweise sich in Jerusalem sehen lassen, braucht nicht erst betont zn werden. mel aa ') Es ist merkwürdig, dass judis( hersei ts die Tatsache des Opferbeistandes noch nicht genügend betont wnrde. Di;8er Umstand erklärt es nämlich, warum die Bibel Öfters erzählt, dass dieser od«r jener Israelite geopfert habe; gemeint ist demnach, dass er während der Offerang zagegen war. Der Schloss der Bibelkritiker, dass vor der Auffindung der Thorarolle unter Josia, oder gar nach manchen Hyperkritikern vor der Rückwanderung aus dem babylonischen Exil kein von den Nachkommen Ahrons ents lammender Priester zur Darbringnng der Opfer notwendig war, ist somit hinfällig. Die Bibel konnte mit vollem Recht von einer Darbringung eines Opfers seitens eines Israeliten berichten, weil ja die Gegenwart des israelitischen Opferen 1 durchaus notwendig war (vgl. Taan. 97 a; Arachin 12 a ברבים ורוים וישראלים ם ענבי ן את הקדבן). (Vrf. hat in meinem ״Ueb. d. Zeh. d. M.“ I von S. 62 ff. wohl nicht gelesen, dass diese Maamadoth in der Urmischna den Gegensatz za der saddazäischen Meinung vom Tamid des Binzeinen betonen: Gans Israel hat das Tamid zn opfern! Die Maamadoth vertraten Israel. Red.) ף S. vor. Bern. (Red.)