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Jüdisches Litteratur-Blatt · 1911-01-01 · 1. Heft. (1911) · p. Seite 5

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Journal
Jüdisches Litteratur-Blatt
Volume
33 (1911)
Issue
1. Heft. (1911)
Date
1911-01-01
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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5 wart kennzeichnen, neuen Forschern den Weg bahnen, arbeiten und bekunden, dass noch Trusts gibt. Wer diesen Grundsätze^ arbeiten und dazu beitragen wiederum Jungbrunnen und Auffassungen und nicht anerkannten damit jedem Todschweigen entgegenes in der Wissenschaft weder Ringe huldigt, der wird auch gern mit uns dass die Wissenschaft des Judentums Schutzmauer für uns werde. Geschichte der Jaden in Scliönlanke. Von Rabbiner Dr. II. L. Bamberger in Schönlanke. 1. Kapitel. Die Gründung der Stadt Schönlanke, die Entstehung der jüdischen Gemeinde und ihr Verhältnis zur Gutsherrschatt. Am 15. September 1536 verkauften die Gutsherrn von Czarnikau an einen gewissen Johannes Kriiger 2 Hufen Landes auf ihrem Grund und Boden fili ■ 100 Taler (zu je 35 Groschen), damit er dort binnen 7 Jahren 12 Bauern ansetze. Die Pflichten dieser Bauern sollten nach denen des eben gegründeten Dorfes Troaianna Locka geregelt werden. Wir erkennen hierin unschwer den entstellteu Namen Trozcina L tka (= Rohrwiese) oder das heutige Schönlanke. Das Dorf, da: 9 in der betreffenden Urkunde seine Verhältnisse nach denen das Dorfes Schönlanke regeln sollte, ist Putzig. Somit dürfte aucl 1 das Dorf Schönlanke im Jahre 1586 oder doch nur kurz vorher gegründet worden sein1). 1 Schönlanke entwickelt} sich sehr bald und erhielt bereits am 31. Juli 1671 vom Polenkönig Michael einj Jahrmarktsprivileg2). Die Erhebung zur Stadtgemeinde erfolgte durch das Privilegium des Königg. August II. von Polen vom 3. März 1731, worin der Stadt Magdeburgisches Recht und die Befreiung von jeglicher Art von polnischer Justiz verliehen wird2). Die Verleihung geschah infolge der bedeutenden Hebung der Schönlanker Verhältnisse. Diese war dadurch erfolg t, dass seit dem Jahre 1700 ungefähr, ganze Scharen von Tuchm; ichern sich in Schönlanke niederliessen, *) Erich Schmidt, Geschichte des Deutschtums im Laude Posen, Bromberg 1904, S. 831. Spude, Geschichte der Stadt Schönlanke, Deutsch-Krone 1886, S. 18, nimmt für die Fundierung des Dorfes Schönlanke das Jahr 1606 an. 2) Urkunde bei Spude S. 88; vgl. Schmidt S. 369 und Warschauer, Stadt. Archive S. 286. *) Urkunde bei Spadc S. 91.

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