Jüdisches Litteratur-Blatt
- Journal
- Jüdisches Litteratur-Blatt
- Volume
- 32 (1909-1910)
- Issue
- No. 3. (1909)
- Date
- 1909-01-01
- Page
- Seite 117 (sequence 5)
- Language
- German
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117 — sind dafür 2 Kön. 23,7 und V. B. M. 23, 19 von Josijahu vorgenommene Ausrottung dek norm- und geistigwidrigen Hieroduleninstituti Tempelkastratentum!“ Das Vorgehen Josijalr historik des Verbotes V. B. M. 23,18. Die sondern nur davon, dass heilige Spenden מחירכלב glaubt St. aus Gründen der Analodi müssen, ein Versuch, der bereits vor ihm im Luzzato: בוצר עוללות, auch bei Fürst, Hebr. Dem Versuch liegt natürlich der Gedanke zu sind, ״was sogar auch Hirsch z. St. fühlt. So das סחב als den typischen Terminus für den Objekte auffasst, wie er auch der tieferen ist, oder wenn man gar mit dem Talmud der femininen Reize denkt. Andrerseits wärj! stehende Terminus קדש wie im Verse zuvor sich in der ganzen Bioel nicht wiederfindet, diese Species der maskulinen Ausschweifung (nicht 18). Die erstere Stelle kann nur als Beweis für die Astartedienstes und der mit diesem zusammenhängenden ion dienen, also das gerade Gegenteil von ״traditionellem us deckt sich natürlich ganz mit dem Sinne und der Kultur- :!weite Stelle spricht durchaus nicht von Tempelprostitution, nicht aus Schandgeldern bestehen sollten. Den Terminus e zu אתנןזוגה in dem Sinne von ״Kinädenlohn“ fassen zu ביאור der Mendelssohnschen Ausgabe (Wien) uns bei S. D. u. Chald. Handwörterb. Leipzig 1876 gemacht worden ist. Grunde, dass אתנן und מחיר scheinbar heterogene Elemente heterogen ist es aber nun doch nicht, wenn man entweder Austausch aller den Charakter des ״Cynischen“ tragenden Idee nach vom rabbinischen Schrifttum verstanden worden (Temura 30 a u. b) bei כלב an eine tierische Befriedigung e aber auch zu fragen, warum statt כלב**) nicht dann der gewählt worden ist und dafür eine Metapher gesetzt ist, die während doch gerade קדש als klassische Bezeichnung für in der Bibel figuriert! Bei der ״Psychologie der Menstrnationsbräuche“ kommt St. auch auf die biblischen Termini für die Begriffe des rituell Erlaubten und — Verbotenen zu sprechen. Nachdem er die Ansicht ausspricht, dass auf primitiveren Stufen der religiösen Vorstellung die Begriffe ״heilig und verboten“ fast identisch sind, fährt er fort: ״Erst auf höheien Stufen der religiösen Entwickelung bilden sich drei gesonderte Paare gegensätzlicher Begriffe heraus: nämlich ״verboten“, und ״erlaubt“, ״heilig“ und ״profan“, und endlich ״rein“ und ״unrein“. Auf dieser Stufe des sprachlichen Ausdrucks stehen z. B. auch die Satzungen der mosaischen Gesetzgebung über die Behandlung des Menstruierenden. Dort hat der sprachliche Ausdruck für die zeremonialgesetzliche Unreinheit der Frau nicht gleichzeitig auch die Bedeutung von ״heilig“ (קדש sic!), sonderr den Gegensatz zum Stamme טמא d. h. im rituellen Sinne ״verboten“ bildet das bekannte (״ (כשרimrituellen Sinne erlaubt.“ Zur Klärung der hier beleuchteten Terminologie ist zu sagen, dass in der Bibel der Terminus קדוש im Sinne von ״zum Profangebrauch unerlaubt“ sehr oft vorkommt, besonders charakteristisch an den Stellen: V. B. M. 22,9 und Chaggai 12, 12, eine Bedeutung, die durchaus keinen mystischen Hintergrund hat, sondern durch die menschliche Stellungnahme zur unverletzlichen sacrosanctitas des Tempels von selbst gegeben ist. Sonst stehen sich טמא und טהור, wie auch gerade bei den Geboten für die Menstruierenden stets als Gegensätze bm Ritual Einerseits bezeichnen diese eine auch dem Heiligtum gegenüber einzuhaltende Beziehung . יי י ־—-r— andererseits eine mehr religiös-ethische Heiligung und Weihe oder Tiere, ln der Bibel wenigstens ist also von einer diesbezügl. Entwickelung nichts zu sehen, sondern die Begriffe sind streng geschieden und konsequent durchgeführt. Das Wort בשר findet sich in der ganzen Bipel nicht in der angeführten Bedeutung, sondern ist erst im Terminus geworden. talmudisch-rabbinischen Schrifttum zu jenem den Anla: Zum Schluss sei auch noch auf israelitischen Levirat liegt das Hauptgewicp Konsequenzen ..... sondern einzig darauf, seines verstorbenen Bruders zu fungieren tritt alles andere in den Hintergrund.“ . Die Sinne erbrechtlich die Bestimmung über 24 a) zu einer eingehenden Diskussion , ״.״ יקוטעלשס, besonders unter Berufung auf eine Brüder Efraimund Manasse)die diesbezügl. Vr (Pentateuch ibidem) macht mit Recht noch auf den Namen nicht identisch sei mit לשם zeugend ist aber sein Hinweis auf den gan2 nicht den Namen des verstorbenen Machlor das erste Erbrecht• beanspruchende Nachfol Diese von mir hier angebrachte! indem bibl: Schrifttum fleissig Umschau.ge gesprochene Auffassung von neuem selbsf Ausstellungen dem vielseitigen und kenntnis nicht versagen können. das Urteil St. über die Leviratsehe hingewiesen: ״Beim altt nicht auf den vesmögensrechtlichen oder anderweitigen dass der Schwager zunächst als physiologischer Stellvertreter hat. . . . Neben diesen ausschlaggebenden Bestimmungen Ffrage, ob reinsexuell-nominatorisch oder im höheren ethischen Levir aufzufassen sei, hat bereits dem Talmud (Jebamoth ss gegeben. Er erweist dabei, dass nach dem Wortlaute analoge bibl. Beziehung (Genesis 48, das Landerbrecht der cfrschrift im vermögensrechtlichen Sinne zu verstehen sei. Hirsch darauf aufmerksam, dass der. Ausdruck יקום עלשם einstehen?יקרא genannt werden". Ganz besonders wertvoll und überähnlichen Vorgang bei der Ruth, deren neugeborener Sohn erhält, sondern eben als Sohn der Ruth und des Boas der jer des Machion wird. kritischen Bemerkungeu zeigen sicherlich, dass der Autor halten hat, und dass er dabei auch manche bereits auständig gefunden und begründet hat, sodass wir trotz einiger rjeichen Forscher unsere Anerkennung für seine fleissige Arbeit Kroner. Oberdorf. ) Denken wir jedoch an das phöniz sehe כלבים, die Lustknaben. (Bern. d. Red.)