Jüdisches Litteratur-Blatt
- Journal
- Jüdisches Litteratur-Blatt
- Volume
- 31 (1908-1909)
- Issue
- No. 9. (1909)
- Date
- 1909-01-01
- Page
- Seite 69 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 91% known words query
- IRI
…/6492408-6582231-8771064--3767-4858835- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
69 Einiges über Haässer scheni. Von Rab)iner Dr. £. A. Rosenthftl. ts die Stellen י*ל ebenso nach Trin S: M. Set Die weitere Untersuchung wird uns erleid werden, wenn wir Simons Spuren nachg^ den wir bisher nicht berührt haben. Er uns dazu verhelfen, ausser den bisher behandl S-mischnas auch die späteren Bestand zu bestimmen. Fanden wir Sim doch ste Nachgeborenen die Quellen der Früheren arbeitend. (S. ״die Mischna“ S. 43, unc Sim-quelle für Maasseroth“.) Nach ״die Mischna“ S. 129 und den Stellen in Maasseroth sind 17b 2!b:b Sim zugehörig; das. 2>:b 513a. Nun schliesst die Regel 17b jeden Geb! von MS-gegenständen, soweit sie nicht Essen, Trinken und Versalben dient, aus 2! bringt als Beleg dazu die noch zu A hörige Stelle, die das MS zum Essen, und Versalben bestimmt. Wir haben in 8t auch diese Stelle Sim zugeschrieben. 2» verbietet Sim aber, das Oel des Jerusalem zu versalben. Wie Sens e verbietet Sim die Salbung, weil sie nicht ger zum Genuss des Essens gehört. , Wäre das nun nicht der klarst« weis gegen unsere Ansicht, den Schluss זה הביל etc. und 21’ בו; Sim zuzuschreiben? Und kann auss: das, wogegen Sim streitet, trotz Gleichklangs בילה ולשהייה ולסיבה! Quelle As sein? Maim. hat aber beir dass Sim einem solchen Satze, w‘ ihn 2! vor uns haben, unmöglich w sprechen darf. Maim. erklärt d in Jerusalem dürfe Niemand Andern mit MS-oel salben, da das an dessen Hand haftet und den für seine Salbetätigkeit bildet — ist Handel zum Schaden des nun| das betreffende Oel verminderten genusses. Wem das gesucht ersc der sehe sich Stellen wie T MS 1! T Therumoth 104 an, wo tatsächlich Israelitin sich nach der Priesterin mit der Doldenpflanze, wenn Jene mit Therumah gesalbt, kämmen, aber ihr Haar mit deren Haar rühren darf, ln Bezug darauf nur davon und von Aehnlichem is: nach dem Zsh. die Rede) sagt man selbst die schwerwiegende Theru wäre dazu erlaubt — um wieviel MS! Ja, sagt Sim, dort ist die Er terung für בדשיגין ותלתן ausgespro bei MS aber nicht! Er zieht nun die Belege für seine Ansicht h wonach בדשינין des MS unbedingt, dem sie durch Jerusalem ziehen d trotzdem sie nämlich nicht אדס sind, gegessen und selbst w verunreinigt, im Gegensätze htert hen, wird eiten teile als be-■ die betr. זה ה 43 .$ auch zum und geken :heb. 1c uni zu S in r(clärt, dezu Be- Z 17 erdem des die erkt, wir ider- 4rum, den Oel ohn das um MSheint, und die nicht sich wohl be- (also hier Sim, mah ־nehr eich- :hen, aus S erbei, trotzijrfen, מאכל e n n arfon ausgelöst .werden müssen; ebenso die j4־ta־vpflanze. So ist MS ungeheuer streng bez. der Erlaubnis, Anderen eine Verwendung der MS-pflanzen, wenn nicht zum Essen, zu gestatten; bei Therumah dagegen ist von der הפיפה bei beiden Schulen die Rede. Also Maim, wie übrigens auch Jer. z. St. aus obiger T gefolgert, wonach nun gegen Sens sowohl 17b 2! wie auch 2* ff. Sim bleibt und unsere Voraussetzungen durch die Halakha bestätigt werden. 2:1 und 4, an sich, wie wir gesehen, Jd, sind als Belege van Sim angeführt worden. Ausgegangen sind wir hier von MS21, das Mischungssätze enthält (Thaaruboth), worauf wieder ein Kelal: Wenn der Zusatz (zum MS) zu erkennen ist (nach Maas und Gewicht) wird er nach Verhältnis berechnet; wo nicht, gehört er zum MS. Dieser Satz gehört nach TI 1־<b Jose an. Nach Schwarz Higajon Arjeh wäre das nicht der Tannaite, sondern ein Amoräer, und das muss uns besonders lieb sein, da dann die Frage nicht auftauchen kann, wie wir einen solchen Satz Simon zuschreiben können? Nun treten oft Amoräer, zumal Jochanan tund Simon ben Lakisch, gegen Baraihot, selbst gegen M i s c h n a s auf (S. ״die Mischna“ S. 17, 46, 99, 142) — warum soll dieser זה הבלל nicht Jose angehören? Aber, was die Hauptsache ist, wir schreiben die Kelalim doch S i m zu, wie können sie J o s e ’ s Werk sein? Simon führt solche Kelalim an, und zwar öfter aus R. Joses Munde, wie 2<!b seine Quelle in Jose T413 findet. Im Zusammenhang des Ganzen haben wir 22—4 als A u s n a h m e f a 11, als Eins c h i e b s e I betrachtet. So kehren 20 wieder, wie 21, Mischungssätze auf; ebenso 2«;. War 21 Sim, so weisen hier למ״ש und לפ השבון im זה הבלל., der selbst auf Sim zeigt, ebenso wie das מפני שאמרו in 2<; (s. 0.), ebenfalls auf ihn. Ein anderer Streit mit Chachamim, wie 2», steht gleichfalls an zweiter Stelle, MS32, den Ankauf von Therumah für MS-geld betreffend. (Auch oben war es ein Vergleich zwischen MS und Therumah). Wieder dreht es sich um Sim, der den Kauf gestattet, trotzdem der Genuss als dem Nichtpriester verboten erschwert und so das MS dem Verfalle überliefert wird. Darf man doch (nach 1:!, das als maasgebender Beleg gilt und alt sein muss, weshalb wir es A! zugewiesen haben) Schelamim zu MS benutzen, die durch gesetzwidrige Absicht, durch Verzögerung und Verunreinigung verdorben werden können. Darauf die Chachamim: Therumah ist dem Nichtpriester im Gegensätze zu Schelamim