Jüdisches Litteratur-Blatt
- Journal
- Jüdisches Litteratur-Blatt
- Volume
- 31 (1908-1909)
- Issue
- No. 8. (1908)
- Date
- 1908-01-01
- Page
- Seite 61 (sequence 5)
- Language
- German
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61 Fassung wörtlich übereinstimmt, nicht mi: derjenigen M’s. Sagt nun Ak in der Mischna ״Alles darf mit den Terumah-pi'ßro in Unreinheit geschehen“, so muss seine Erwähnung (s. ״die Mischna“ Einl. S. XVI) M zugeschrieben werden. Er trägt nicht S, sondern eine eigene Sitzung vor, um nichts Schamaitisches anzuführen. Und •in der Tat beweist T, dass die Stelle M angehört, der wohl S," aber nicht Ak. genannt hat. T hat noch eine schamaVtische Ansicht, die der hillelitischen Jd’s entspricht, so dass M für Ak. gegen Jd, d. h. eigentlich gegen E (s. Einl. a. a. O.) dasteht. Und Jose kennzeichnet, wie wir wissen, in T dies als Ak, der zur älteren Mischna sich im Gegensatz befindet. Die Mischna ist also hier Jd gegen M! Betrachten wir 27. Hier verbieten in S BS gegen BH, alles MS-geld in Gold umzutauschen. 2* will BS die ganzen Sela Kupfermünzen in Silb'er umgetauscht wissen, während BH eine Hälfte in Silber, eine Hälfte in Kleinmünse belassen wünscht. Ebenso 2» beim Umtausch in Jerusalem selbst. Nun erklärt Ak. 27, er habe es für G. nach BH gemacht. Sollte er hier nicht von M gebracht sein? Sehen wir doch M 2«, wo er verbietet, bei der Auslösung, wenig Münze vorhanden, Früchte mit Kauf zu geben, was die Chachamim er Vielleicht führt M in Ak’s Sinn an, w selbst es 27 tut, vielleicht ist es nach A besonderer Streitpunkt von S. Ak kommf 2« vor, wo er ein viertel des Ganzen geld fordert. An dieser Stelle leitet uns T nicht genau und wir sind hier auf Vermutungen angewiesen. Diese Vermutungen geben folgendes Bild: jnd J. u c h schon wo zu den lkuben. e Ak k ein auch Klein- S (Wahrscheinlich Jd) Ak ״ M) S ״ jd) M ״ Ak) S ״ Jd) Ak ., M) Bei der nächsten S-mischna, MS 3«, verliert sich die Spur, welche Jd. als grundleger d für S dartun soll. Aber sie lässt sich wieder auffinden. Biju 27a 27b 28a 28b 2»a 29b MS 58 hat man nach Jd vor dem selbst nicht maasserreifen Früchte zu zehnten; erst Ak beschränkt es auf die Mi reife. Wenn nun Sim b Jd (oder besser in Jose’s Namen oben 3« die Maasserreif Früchte bei ihrem Durchzug durch Jerus; massgebend sein lässt, so ist das Ak’s Ap während 3«a, wonach alle Früchte beim zug den gleichen Bestimmungen unter sich mit der entgegengesetzten Ansicht, m Jd’s decken muss. Das ist aber die H a a n s i c h t, weil X. 37 Wird sich Jd als grundlegend auch stätigen? Hier greift S in alte Halakhabesi ein, Uic ursprünglich den Tempelbestand v gesetzt haben. Ein Baum steht z. Th. inn r die verasser- SbE) e der alem isicht, Durchiegen, it der u p t - betände orauserhalb. z. Th. ausserhalb der Mauerob Stamm oder Wipfel innen steht, kommen hier die Bestimmungen der Stadt für Maassergenuss und Maasserauslösung in Betracht. Die Oelbehälter an der Stadtmauer rechnet BS, ob sie nach innen, .ob nach aussen geöffnet sind, zum Innern der Stadt, während BH Alles vom Verhältnisse zur Stadtmauer abhängig macht, die Hälften des Raumes oft verschieden beurteilend. T MS 21* richtet sich, wie Mischna Maass. 310, Alles nach dem Wipfel; diese Mischna fiaben wir in unserem ״Maasseroth“ als mit MS 37 einst verbunden festgestellt. In T richtet sich wie Maass. 310, Alles nach dem Wipfel. Ist der ausserhalb, darf man MS auslösen; ist er innerhalb darf man es nicht. Bei-den Oelbehältern verbiet BS sowohl Auslösung von MS, wie den Genuss leichter Opferarten. BH macht Alles vom Verhältnisse zur Mauer abhängig. Da sagt Jose: dies ist Ak’s Mischna; die alte Mischna lautet: BS’s Ansicht ist der obigen gleich; BH richtet sich danach, ob die Oeffnung nach innen oder nach aussen geht. In der hier angeführten alten Mischna ist nach BH bei den Olivenbehältern die Türe ebenso massgebend, wie in Maass. 310 und T MS 2!* der Gipfel des Baumes, während Mischna MS 37 nur der Teil des Baumes, ob Wipfel oder Stamm massgebend ist, der innerhalb der Mauer sich befindet. . Nun, gilt Mischna Maass. als Jd. S, ist MS 3 Ak. Dann muss ^die M-S- Satzung vom Baume e b e n f*a 11 s Ak sein, d. h. M. Die f r ü h e r e Fassung (s. Jose in T) ist davor fortgefallen. Ursprünglich hatten wir uns in Maass. 310 und MS37 eine einzige Mischna mit M (Ak) und hier ausnahmsweise M (Äk) verblieben sein. Die von uns schon öfter betrachtete Mischna 3», wo MS verunreinigt und in die Stadt gekommen ist, eine alte Mischna, welche Ende Schek. ihr Spiegelbild hat, ist T216, wie oben 2s,4 dem Wortlaute nach Jd, wogegen M sich von der Fassung der Mischna wesentlich unterscheidet. So sind die in T festgelegten S-mischnas ausdrücklich als Jd gekennzeichnet. Von nicht festgestellten S-mischnas des MS-teils in unserem Traktate kommt nun noch 48 in Betracht; der Satz geht von 29 aus, worin wir oben Jd bemerkt haben. So gut, was selten geschieht, 24b. Schammai spricht, finden wir ihn, gerade 2« und im Anschluss an sein Wort 4* (S. Maass. T3.1 ff. Jd bez. Hillel.) f