Jüdisches Litteratur-Blatt
- Journal
- Jüdisches Litteratur-Blatt
- Volume
- 31 (1908-1909)
- Issue
- No. 7. (1908)
- Date
- 1908-01-01
- Page
- Seite 53 (sequence 5)
- Language
- German
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53 aov), sieht so dass der Grieche sicher auf den ersten Blick sehr schön aus, nicht מיסו־ gelesen hat! Das ואין מוסר למלם Cheyne’s _ besagt aber hier weit weniger, als das ואני. Und dass dies der Sinn ist, beweist die Fortsetzung 5s ״אני ידעתי אפריש וישראל לא נכהו־ ממני Mir bleibt ihr Tun trotz ihres העסק, ihres versteckten Anschlags, nicht verborgen — so kann ich sie treffen. Darum braucht man auch nicht mit der Septuaginta (לכולכם (תעמיקו zu lesen — den Grieche verlebendigt solche Stellen gern, und dass hier eine Anrede nicht vorzuliegen braucht, beweist eben das Weitere, w o v’on Ephraim und Israelin der dritten P.erson gesprochen wird. (S. den Biur zu diesen Stellen). 2) 75 כארכש כל הלילה יש; אופיהש 6כקר הוא בוער כאש להבה Sprachlich schwe־ der echten alten Dichtung, so dass man vie die Bäckerei schilderndem Stücke die מנאפים Glosse? Muss man das starke ים von 75 השכירו מלך לוצצי׳? Wo ist im Texte die ge oder schwächeres Bild bietet, als die V daraus קדה machen und mehr als eine בוער בם daraus machen? Wer in diesem die oft eine Stimme ausmachen, אפהש hinslt יום מלכנו החלו שרים חמת מיין משך ידו את לוצצים כי קרבו כתנור לכה; aber liebt man heute nicht diese Dunkelheit als Zeichen i^lfach glatte und klare Texte getrübt hat? Soll man in solchem für eine Bäckerzunft halten, dagegen בוערה מאופ׳ f ü r e i n e ein mattes הם verwandeln und aus משך ידו את לוצצים machen ־ingste Stütze dafür, ob eine solche Umwandlung ein stärkeres? Und wäre קרבו noch so unverständlich — wer kann rmutung aussprechen? Wer בארכם entweder streichen oder Zusammenhang aus אפהם trotz des Targum und des Syrers, eilen? in orlage: V: Von 4 an versuche ich folgende br Teg Alle glühen Ein Ofen Er schläft, Da den Bis zur Säü An unsereno Da wurden Die Glut Und seine Denn wie So näherteh Da sie die Ihr Bäcker Am Morgeji Da glüht’s VOi Der schlafende Bäcker — Handwerksmeister der Zunft würde Deutung: sie. von Leidenschaft, ennend, durch Bäckers Hand, statt zu wachen, er geknetet erung. Königstage die Fürsten schwach, — m Wein war’s! iand hielt’s mit den Spöttern! ' 1 Ofen (glühend) einander sie ihr Herz, ganze Nacht durchwachten, schläft! 1 wie Feuerflammen. der brennende diese Bäcker schläft מעיר, nachdem er ge wandtschaft zwischen עיר und עור finde So kann Beides auch W^a c h e n bedeuten Bekanntlich kann man blos backen, wenn sind. Nein! Der Bäcker selbst glüht und brennt lichterloh, הוא מער, nämlich אפהם (das in אפהם verfh geschlafen? Die Anderen, die Genossen, glühten ja auch ht hindurch — sie, die wie ein Ofen glühten (7) verzehrten der Bäcker selbst schlief. wandelt werden sollte!) Warum hat er au wie der Ofen, sie lauerten die ganze Nacj ihre Richter, so dass die Könige fallen — So wird das Staatsgebäude verze dass ihr König sich am eigenen Feuer ver‘ von gleicher Glut, einander ihre Herzen 1 brennt. Gebacken,gar wird Nicht נאף mit ^8-Glut des Feuers, des Ehebrucli Solch verzehrender Spott muss nicht ״der Tag des Herrn“, sondern, wie die Fürsten sich selbst oder ihren König Der Wein war’s. משך ידו את לוצצים ve sie den Spöttern, er war mit den Spöttdri will an den neuen König heran, lauernd, (11 vom Wein trunken, eingeschlafen sein. S<t> Welche Veranlassung für einen auszugestalten! Haben wir da zuviel hine als jene Textesänderungen vorgenommen werden, als etwa Göthe in seinem ״Schw^g! Propheten nicht so enträthseln will, dann irt, indem der Herrscher schläft, die Anderen lauernd wachen, kohle, aber sie selbst — das deutet der Prophet an —, glühend njähernd, beratend, müssen mit fallen. Selbst der Teig ver- Das ganze Bild kommt dem Propheten aus dem Wortspiel Ofen der geknetete, gährende Teig — welcher Bilder nicht als aus dem Leben gegriffen ansehen? Der wacht und מלוש nachdem er geknetet.- Die Veriph schon im alten Gesenius (Hdwtb. Leipzig 1834) bestätigt. Am Morgen glüht’s wie Feuerflammen — vielleicht der Ofen? nur noch Kohlen glühen und selbst diese hinausgescharrt r?l s (s. 1 und 3), der Leidenschaft. eine besondere Veranlassung haben. Das war ״der Tag“, schon die Alten sagten, der Krönungstag; da machten krank, sie schwächten ihn — חמת מיין Glut vom Wein! אל תשת ידך עשרש — er streckte seine Hand aus, er gab n. Sie lauerten die Nacht hindurch — Jeder dass er ihn für sich habe. — Er aber, der Schwache, muss war er den Spöttern verfallen, glühend wie sie. Hosea, diese Eindrückezu einem Bilde der ganzen Entwickelung, ngeheimnisst? Doch ist hier Nichts willkürlicher gedeutet, wurden. Und soll ein Hosea weniger achtungsvoll behandelt er Kronos“, als Horaz in seinem ״o navis?“ Wenn man den Ihdet man sich nicht hinein.