Jüdisches Litteratur-Blatt
- Journal
- Jüdisches Litteratur-Blatt
- Volume
- 31 (1908-1909)
- Issue
- No. 7. (1908)
- Date
- 1908-01-01
- Page
- Seite 52 (sequence 4)
- Language
- German
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52 ₪en, nach BH sie jedoch nur öffnen. (Simson). Nach Maim, handelt es sich 3!» darum, in welchem Falle die Fässer wieder Chullin werden können? Sind sie durch Verspundung MS geworden, so können sie nur durch das Gegenteil, durch das Oeffnen (und Entleeren statt des früheren Füllens, BS), wieder Chullin werden. Und T2» stritten die Schufen bezüglich der Entleerung nur, wenn man in der Kelter.sich befindet; wenn aber im Hause (hier muss statt Erf. באצבע בחבית vielmehr באמצע הבית gelesen werden), so soll blosses Oeffnen ohne Entleerung genügen. Und zwar ist das wieder SbE s Ansicht. Er ist es, der 3* סלי ענבים לגת etc. ausschliesst, da ich dies Verhältnis nicht נגמרה מלאכתו nenne, und er ist es, der 3!, מפתה ומערה לגת auf דורך בגת beschränkt, was jedenfalls eine Beziehung beider Halakhot zu einander nicht unmöglich macht. Dann muss man aber T2!» den Namen SbE’s stehen lassen. 3u hat die Urgestalt von S gewahrt. Und T216, wieder unter לא נחלסו, erklärt SbE, dass S in Mischna 39 (MS, in Jerusalem verunreinigt; soll Auslösung und Genuss innerhalb oder ausserhalb der Stadt vorgenommen werden?) nur um d e n Fall streiten, dass MS mit schwerer Unreinheit innen oder mit leichter Tumah draussen belegt worden ist. Da entscheiden BS, dass am Ort der Unreinheit Auslösung und Genuss vor sich gehe, während nach BH ausserdem der Genuss dann überall gestattet׳ ist. (Dagegen bei kleinem Tumahgrad, innen erreicht, nach Beiden Alles innerhalb, bei grosser Tumah, draussen erreicht, nach Beiden Alles draussen geschieht.) Voraussetzung ist hier, dass entgegen sonstigen Bestimmungen unreines MS selbst in Jerusalem ausgelöst und (BM53) gegessen werden darf, damit Niemand MS ausführen sehe (des bösen _ Beispiels wegen). Es fragt sich, ob auch der niedere Tumahgrad thoramässig sei und den Genuss echten MS’s in der Stadt verhindern könne, ob erst der Eintritt in die Stadt die Pflicht, es dort zu gemessen, hervorrufe. S39, das sein Spiegelbild Schek. Ende findet, kannursprünglieh nur מ׳ש שנכנס לית׳ ונטמא ב׳שא יפדה ויאבל בפנים וב׳הא יפדה ויאכל בחוץ ונטמא gelautet haben, nur dann sind so weitgehende Kämpfe um S hier und in Schek möglich. Gehen wir nun zu der Behandlung von S durch Jose über, den wir schon bei SbE gefunden haben. T21 hören wirihn sagen: ״DasistAk’sMischna ן etc., aber die Chachamim gaben ihm dasnicht zu“. ״Gebt ihr uns nicht zu etc.“ fragen T2u die BH bez. Mischna 3«; und wiederum T21« ״Das ist Ak’sMischna—(dagegen) die e r s t e Mischna etc.“ f— Diese Bemerkungen scheinen etwas Einheitliches, Quellenartiges zu versprechen. I Jose erklärt an zwei Stellen eine Mischna als die des Ak., der er entweder die Ansicht der Chachamim, oder die der älteren Mischna entgegenstellt. Ihm erscheint die S-mischna 23,4, welche zwischen Dingen unterscheidet, die man in reinem Zustande oder selbst in unreinem mit MS-pflanzen vornehmen darf, gewiss als die ältere, welcher Ak. die Erlaubnis, Alles im Zustände der Tumah mit diesen Pflanzen vorzunehmen, entgegensfellt. Deshalb gestattet Ak. auch, sie selbst dem nichtgelehrten Priester in die Hände zu geben. Demnach ist Mischna 23,4 die ältere Smischna, während 24b Ak’s Wort, auf Jose zurückgehend, die Ansicht seiner Zeit ausspricht. Edujoth 18,9 hat den Zusammenhang zwischen MS 24 und 8,9 schon gekannt, diese Mischnas aber, wie das Fehlen von MS23 und 2:S in Ed. und deren gute Ordnung in MS beweist, diesem Traktat entnommen.. Heute hat Ed. auch die jüngeren Ansichten in sich. T21* haben wir zum zweiten Mal Jose’s Wort, ״dies sei Ak’s Mischna“; die ältere unterscheide sich von ihr. Die ältere Mischna lautet: ״DieOelkammern, welche nach innen (nach der Stadt hinein) geöffnet sind, während der Hauptraum nach aussen ragt oder umgekehrt: BS verbietet dort MS auszulösen, als lägen sie im Innern der Stadt, verbietet auch, die niederen Kodoschim dort zu essen, als wäre es ausserhalb. BH vergleicht dies Verhältnis mit dem der Tempelzellen (s. Mischna 38), wonach es darauf ankommt, wohin die Oeffnung geht. Die neuere Mischna Ak’s lässt für BH die Mauer selbst für den Innenraum die Grenze bilden (nicht die Oeffnung na.ch innen oder aussen massgebend sein). Die Ansicht Jose’s T2״ zu Mischna 3• haben wir schon bei SbE kennen gelernt. Zu Hosea. 1) 5» ושחטו שטים העמיקו ואני מזסר לכולם. Hier wird nach Wellhausen. Umbreit etc. ושחת השטים gelesen ״die Fallgrube von Sittim“, wohin nach Numeri 25 ein Baal-Peor-Dienst für das Nordreich hinverlegt wird. Wie aber, wenn man שטה=שחמ durch Buchstabenumstellung (כשב—כבש) auffasst, durch den Gaumlaut das Patach herrschend annimmt, wie in לאהבה? Dann würde סטים שטים Abfall bedeuten und es hiesse: ״Abfall zu verbreiten war ihr tiefer Entwurf“; sie glaubten dadurch der Strafe zu entgehen. ״Doch ich bin die Strafe für Alle“ es nützt ihnen nichts, naidetnr!? ist dasselbe, nur wird die Person statt der Sache gesetzt und in’s Erziehliche gemildert (שמע בני מוסר אביך d'xovt vd nmSriav narQ0;