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Jüdisches Litteratur-Blatt · 1908-01-01 · No. 7. (1908) · p. Seite 51

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Journal
Jüdisches Litteratur-Blatt
Volume
31 (1908-1909)
Issue
No. 7. (1908)
Date
1908-01-01
Page
Seite 51 (sequence 3)
Language
German
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51 Einiges über flaasser scheni. Von Rabbiner Dr. L. A. KosenthaL den Ak. zur zu zur uns hier von nteil von und der tzt), sein ben hna für Es ist untunlich, bei der Frage nach Quellen von S in MS auf JE, von da auf und seine Zeitgenossen und von hier aus Ak-schule und zum Abschluss der Mischm gelangen. Wir müssen uns vielmehr sofort Ak-Schule und den Späteren wenden, die über S genaue Auskunft bieten, und von aus können wir erst die wenigen Reste Halakhot JE’s, Ak’s etc. verwerten, um den A dieser Geschlechter an der Entstehung MS. zu bemessen. Wir finden nämlich Jd M 23* (s. T21), 39 (s. T2«), Jose T2,,11,u bez Mischnas 2»,4 (übrigens von Sim in 2, benu 3<v, SbE T2!o auf Mischna 29, T2u (wo Name besser hinpasst, als der des Simon Jd der Mischna) für Mischna 36, T2!6 für Mis 39, T2w für Mischna 3«. R und SbG T5n Mischna 53. S bei R und SbG. Bei der Auslösun Kerem Rebai gibt es nach BS kein vom I tümerhinzugefügtesFünftel.auchdieFortscha (Biur) findet bei Rebai nicht statt. Wohl gelten die abgefallenen und die zerstreut an Rebesitzenden Traubenais Armengabe; die Af dürfen sie für sich auslösen. BH streitet dies Alles und will die Rebaifrüchte in der K zubereitet und in Jerusalem verzehrt wisse BH vergleicht also Rebai und MS mehr a R in T5n beschränkt die Untersch zwischen BH und BS auf das sie Jahr, wo kein MS stattfindet und keine Rebaihalakhot auszugestalten während S sonst MS und Rebai g setzt. SbG dagegen hält diese hischen Unterschiede für immer fest. Da aber Josephus und die nach unserer Auffassung älteste Quelle A schon MS und Rebai vereinigen, so ist anzunehmen, dass auch BS diese Gleichheit anerkennt. Vielleicht steht nur die allgemeine Beziehung MS’s zu Rebai von alters her fest, als eine dem Brauch gerrässe, während die halakhische Begründung und die Ausgestaltung der Gleichheit im Einzelner von BH herrühren mag. (S. Kidd. 54 und beso iders Sens zu Peah 7«). Unsere S-Mischna 5; hat ihre Urgestalt gewahrt, so dass von Sciebiit in ihr nicht die Rede ist. Das entspricht SbG’s Ansicht, während R’s Scheidung hier nicft berücksichtigt ist. S bei SbE. Kommen wir nun zu SbE T210, zu Mischna 28,9. Wir befinden uns h er in der Reihe 27—9S, welche von der Umwechslung der Münzen handelt. Da verlangt Schanmai selbst, dass man die MS-münze in jerusale n bei einem Wechsler niederlege, (statt sie nach der ersten Ansicht in Kleinmünze umzuwechseln), damit mansienichtunwillkürlichalsChuIIin au:;gebe Dem gleichen Geschlechte gehört Simon b Jd an, der, gewöhnlich für Sim redend, dagegen hier für Jose mit לא נהלרו spricht. Diese Formel hat SbE z. B. 216,!י. von gen- Tung aber der men gen eher n. sBS. iede >ente rum sind, eich- Halakda in Bezah, um einen Traktat herauszu* greifen, finden wir SbE bei S in ähn־ liehen Beziehungen TU,0! ,(״b, 24, 3,,״ so dass man gewöhnt ist, sich gerade SbE bei Behandlung von S und sonstigen aljten Quellen zu denken. T210 zu Mischna 3« hat statt Simon b Jd SbE! Es wäre vielleicht möglich, hier die Mischna durch T zu verbessern. Um aber dem איל לשבש הספרים aus dem Wege zu gehen und die Un- Wichtigkeit derartiger Verbesserungen dem Hauptzwecke gegenüber darzutun, wünsche ich mir nur das Recht, diesen Satz, wie er ja auch den Späteren angehört, hier bei SbE behandeln zu dürfen: Soll, wenn unreife oder als unreif geltende Früchte aus Jerusalem ausgeführt sind, das MS wie bei den reifen Früchten zurückgebracht werden? BS verlangt es gegen BH. Nun beruht das Verbot, Früchte, diemaasserpflichtig sind, aus Jerusalem auszuführen, auf einer Ansicht, der SbG widerspricht. Die herrschende Halakha wird von Simon b Jd im Namen Jose’s dahin erklärt, dass S nur um reife Früchte gestritten haben, und in T24 wird diese Ansicht von SbE im Namen Jose’s vertreten! Nun ist SbE in vielen Fällen SbG’s Gegner, nicht aber Sim b Jd! Spricht Sim b Jd für Jose (statt für Sim), so spricht doch auch SbE in dessen Namen, und halakhisch und wissenschaftlich wendet sich kein Blatt, ob man Sim b Jd oder SbE hier stehen hat. Keinesfalls soll man aber aus T der Mischnafassung zuliebe SbE in Sim b Jd umwandeln. H Steht oben bei Rebai R seinem Vater SbG gegenüber, so haben wir hier 35 SbCj und, durch T geführt, SbE. S30 muss ursprünglich nur פירות שעברו בתוך ירושלים ohne die selbstverständliche Forderung der Maasserpflichtigkeit enthalten haben, wie Jose feststellt. Nur dann ist der angegebene Streit zwischen Jose und der ersten Ansicht möglich. Und durch T2W wird sich dies Festhalten der Lesart SbE noch bekräftigen lassen, da durch T diese Halakha der in Mischna 36 ähnlich wird. Mischna 312 leiht, Jemand Fässer, um MSwein hineinzufüllen; hier bleiben die Gefässe Chullin. Hat er aber sich nicht geradezu erklärt und dann die Fässer verspundet, so gehören auch sie zum MS. Hier schiebt nach Maim. z. St. der Ordner alle halakhischen Unterschiede zwischen verspundeten und offenen Fässern ein. Verspundete gehen in Zweifelsfällen als verbotene nicht in die Mehrzahl der erlaubten auf und müssen einzeln verzehntet werden; (3«) wenn man aber gemeinsam die Hebe nehmen will, muss man nach BS die Fässer öffnen und in die Kelter

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