Jüdisches Litteratur-Blatt
- Journal
- Jüdisches Litteratur-Blatt
- Volume
- 31 (1908-1909)
- Issue
- No. 5. (1908)
- Date
- 1908-01-01
- Page
- Seite 37 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 87% known words query
- IRI
…/6492408-6582231-8771060--3731-4858803- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
37 ערב י־ ט הראשון של פסה היה ביעור, und zwar m t der Frage (ביצד (היה ביעור. Wir hätten dieser Frage gemäss eine Schilderung des Biur vetlangt, wie das in den mit ביצד beginnenden Atschnitten immer der Fall ist, erfahren allerdings nur, dass die im Widduj Maasser genannte ו Gegenstände den thoramässig vorgeschriebene ו Empfängern gegeben werden. Aus 58 ersehe t wir aber, dass in älterer Zeit Boten des Gerichts, wie Men. 103 (ebenfalls ביצד!) ausgesandt wurder, dass das Volk sich vorzubereiten hatte, wi; etwa durch den Ausruf Schek. 1?, so dass wahrscheinlich durch Ak. (עד שבא ר*ע בו׳)') di׳; ältere Halakha von MS 5« zurückgedrängt worden ist. Dass mit einem solchen ביצד sich gern sichtbare Handlungen verbinden, zeigt 5! ביצד פודין נטע רבעי, was mit מניה את הסל beginnt, mit על פי שלשה an Sanhedrin-artige Hinweise, wie MS 42 erinnert, sodann מניה את המעות (— MS 4»); das weist auf die ältere Art hin, statt der Formeln möglichst das Leben selbst darzustellen. Wenn die Verbindung zwischen MS und Rebai alt ist, so muss sich bezüglich der Rebai selbst doch Aehnliches zeigen. Und in der Tat, 51 wird Rebai durch Erdschollen, Orlati durch Tonerde, werden Gräber durch Kall: erkennbar gemacht. Und T 513 b heisst es: ״Hekdescfi färbt man mit Mennig, ein Götzen haus schwärzt man mit Russ an, auf ein aus sätziges Haus legt man Herdasche, den Ort des Erschlagenen bezeichnet man mit Blut, die Eglah arufah mit einem Steingürtel“. Beides merkwürdige Tannaitensätze, die mit Rebai sehr wenig gemeinsam haben. Wo aber werdet denn sonst Gräber bezeichnet? Wo wird vor Mischpflanzen gewarnt? Anfang Schekalim Und da waren wir doch schon!1) So wird hiet die Orlah, mit Rebai verwandt, genau bezeichnet Hekdesch wendet unsere Augen nach Erakhir und Chagigah, Traktaten, die uns noch seht wichtig erscheinen werden; der Ort des Erschlagenen und die Eglah weisen uns nach Sotah, und zwar wiederum zu Abschnitt 8», zu dessen Ausführung Sotah 9, wo wir Mischna 10, das Schlusswort von MS finden!1) T lautet הקדיש סוקרין אותן בסיקרא בית עבודה זרה מפחמין אותו בפיחמין so haben wir hier unverkennbar die Buchstabenfolge ם׳ ע׳ פ׳ wir würden versucht sein, nun einzusetzen (Mischna)כרס רבעי מציינין אותו בקזוזות אדמה; möchten von den übrigen Gliedern nur hervorheben ושל קברות, möchten ערלה und סיד einander gegenüberstellen, an das Doppelte ע׳ von ענלה ערופה in solcher Umgebung erinnern, um unsere Stelle als alphabetisch, vielleicht in verschränkter Ordnung, vielleicht durch Um- Stellung schon umgewandelt, zu kennzeichnen. (S. unser ״Die Mischna“ S. VIII und die zahlreichen überall von uns gebrachten Beispiele, worin A» derartige Bestandteile hat). >) Alles A und A*. Die nächste bez. Stelle heisst: ״Kerem Rebai wurde nach Jerusalem gebracht, eine Tagereise von jeder Seite. 53 Wahrscheinlich sind auch hier Schilderungen ausgefallen, wie wir sie Ende Biccurim haben. Hier sind die Mischnastellen eigenartig geformt und sonderbar zusammengestellt, was nur auf alte Ordnungen und Gestaltungen schliessen lässt. Schon diese, wenigen Reste zeigen eine Anähnlichung der Halakhot von Rebai an MS, die wir oben bei Behandlung des fünften Abschnittes angedeutet und die, in der Thora nicht erwähnt,als halakhischer Zusammenhang, wie wir wissen, schon Josephus bekannt gewesen. Zeigt sich aber auch in der Form eine Anähnlichung an MS? Sehen wir zu: כ־ש 11 אי; מוסרין אותו . . . ם־ב *1 אין מוברין אותו . . . ועבור מוברין אותו . . . Dies Heraussetzen des Objekts mit folgendem Zeitwort und אותו ist durchaus nicht gewohnlich. Es findet sich in Peah z. B. erst im vierten Abschnitt passivisch הפאה ני,תנת בו׳, 4< dann פאה אין קוצרין אותה (beidemale A2 mit Stabreim s. ״die Mischna z. St.). ־Jedenfalls finden wir diese Stellen ähnlich Rebai, so dass dies auch äusserlich MS verwandt ist. Wie wir ausserdem in MS 5 die Schriftordnung herrschend gefunden haben, so auch hier, so dass der Ordner von MS 1 den Abschnitt als ein untrennbares Ganze gefasst hat! Er hatte, wie wir gesehen, z. B. Ben Bag Bag’s Erklärung von 13—4 vor Augen, und die anderen Halakhot zeigten uns Männer wie Dossa ben Horkinas, Ak., Ism., also ältere Tannaiten, im Streite um ältere Halakhot. (S. T u. Sifri,z. St.) Auch hier können wir die aneinanliergereihten Glieder nur dadurch begreifen, dass wir in verschiedene Traktate hineingreifen müssen. Wo finden wir Masser Behemah und Bekhoroth neben einander? Nun, am Ende von Lev., wie wir oben gezeigt. Und die betreffenden Thorasätze werden, wie Sifra zeigt, im Schlussabschnitte von Bekhoroth behandelt. Der gleichen Umgebung hat vielleicht einmal MS angehört, ehe es, als zu Seraim gehörig, nach vorne gezogen־ wurde. An solchen Stellen sind die Spuren einstiger Zusammenhänge, wie wir ״die Mischna“ S. XXII, XXIII sehen, zurückgeblieben und lassen sichere Rückschlüsse zu, die durch die, Midraschdeutungen noch gewisser werden. So hören in A und A 2 vollkommen unsere Traktatgrenzen, ja selbst die Sedarim auf, wie wir in ״Ueber d. Zsch d. M.“ I Abschnitt 8 gezeigt haben. בדם רבעי 1ה דציינין אותו . . . ברט רבעי ־5 היה עולה . . . ס רבעי 53 noch