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Jüdisches Litteratur-Blatt · 1908-01-01 · No. 4. (1908) · p. Seite 27

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Journal
Jüdisches Litteratur-Blatt
Volume
31 (1908-1909)
Issue
No. 4. (1908)
Date
1908-01-01
Page
Seite 27 (sequence 3)
Language
German
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Zum samaritanischen Josua. Wie im Jahre 1895 der hebräische damals, so ist es auch jetzt England, das es ein Jude, der Chacham der sefardischen selbst in Nr. 26 der ״Allg. Ztg. des Judentum Jakub ben Ahrun geschenkt worden ist, ohne, eine Ahnung hatte. Der Inhalt ist bis Ende 13 dem des Landes an die 9*/* Stämme ist dagegen Abschnitte unseres Josua. Der Altarbau Rub|2: der vereinigten Könige gegen Josua in bunter Tod, Pinhas Hoherpriester, Abfassung der Abt Wiederholungen übergeht der Samari Aegyptens“, das Stillstehen der Sonne und dep ein Götzenbild, bei Nennung seines Namens Dass die Väter Götzendiener gewesen, fehlt des Gerisimberges beweisen sollen. Abulfetach steht im 15. Jahrhundert Josephus in den Altertümern damit überein. Es ist schwer, über etwas zu urteil^ der Ferne mit allem Vorbehalt die Vermutun die alexandrinischen Gestaltungen entspricht, hat den Zweck, ihren Ruf vor der alexandrin(: huldigen, den ihre Enkel in Aegypten bekäm echt nach den Zusätzen in Daniel aussehend Wunder erzählt man den Griechen nicht, dem Worte דום entsprechend, das ist eine ein Schritt. Und dass ich mich nicht ganz u von Lambertus Bos, Franeker 1709, angeführt auch im Pentateuch auf Aegypten Rücksicht in Alexandrien so etwas zu sagen wagen? Im besten Falle hätten wir eine An griechische Fassung vor uns, wie der Papy älteste hebräische Abschrift der zehn Gebot! würden unsere oft ausgesprochenen Vermutun tateuch und Septuaginta eine bewusst gemachte Wir legen uns damit nicht für die Zu zuzugeben, möchten aber beizeiten die obehaiji hin, sie später zurücknehmen zu müssen. Sirach, so taucht jetzt der samaritanische Josua auf; wie den kostbaren Fund der Wissenschaft bietet. Diesmal ist meinde in London, Dr. M. Gaster, dem das Buch, wie er “ angibt, im vorigen Jahre in Nablus vom Hohenpriester dass ein Samaritaner von der Wichtigkeit der!Handschrift I biblischen Josua im Allgemeinen gleich. Die Verteilung tjeim Samaritaner in einem Kapitel abgehandelt statt der 8 ns, Gads und Halbmanasses fehlt, dagegen ist der Krieg Sagenhaftigkeit behandelt. Ansprache in Sichern, Eleasars hu’schen Thorarolle.- aner, wie den Vorfall inGilgal, die Beseitigung des ״Vorwurfs 5 Mondes. Achan geht in einen Heidentempel und stiehlt verdunkelt sich sein Stein im priesterlichen Brustschild, äuch. Hinzugefügt sind Bibelstellen, welche die Heiligkeit Sei): Umd unter dem Einflüsse dieser Fassung; desgleichen stimmt Und zwar hält Gaster seinen Text für älter als Josephus. — n, was man noch nicht gesehen hat. Doch wage ich aus dass wir hier eine samaritanische Fassung vor uns haben, iss die Väter keinen fremden Göttern gedient haben sollen, ischen Mitwelt zu wahren; sie dürfen keinem Aberglauben!}fen. Dagegen kommt Achans Sünde vom Götzendienst; Sonne und Mond dürfen nicht Stillstehen — derartige st Aquila übersetzt: ״Sonne schweige in Gibeon etc.“ eutung. Von da bis zum Förtlassen des Ganzen ist nur ld gar täusche, zeigt die Oxoniensis (in meiner Ausgabe ] die Josua 5» הרפת מצרים übersetzt 'ovtidigfiov vftiov, wie nommen wurde. ״Die Schmach Aegyptens?“ wer würde ge — 27 — ähnlichung eines hebräischen Auszugs aus Josua an eine r|us Nash sie uns sicher zeigt (vergl. Norbert Peters Die e, der Pa pyrus Nash, Herder Freiburg 1905). Dann 'gen, dass die Gleichheit zwischen samaritanischem Pensei, sich auch an diesem Beispiel bestätigen, kunft fest, sind später gern bereit, die bewiesene Echtheit gegebene Möglichkeit aussprechen, selbst auf die Gefahr Einiges über Haasser scheni. Von Rabbiner Dr. I■. A. Sosentlxal. Der fünfte Abschnitt bringt uns die Be Stimmungen über Kerem Rebai, das wir schor bei Josephus mit Maasser scheni zusammen hängen sahen. 51 Aeüssere Zeichen, wodurcl man Rebai (und die Früchte der drei voraus gehenden Orlahjahre, wie auch Gräber s. Sehe kalim 11 und Moed katan 1») erkennbar macht 5 2 von welcher Entfernung muss man Reba (gleich MS) nach Jerusalem bringen? 53 erörteri ob Rebai (wie MS) bei Auslösung die Hinzu fügung des Fünftels bedingt, ob die Armen gaben davon genommen und von den Armer für sich ausgelöst werden. Gelegentlich diese! Erwähnung des Pidjon wird derselbe nun für jedes Jahr, wie für das Schebiith (s. 51) ge• schildert (5 4, :׳). 5; beginnt die Darlegung des Biur, wovon Deut. 14*», 2? spricht, also an derselben Stelle, wo 14»:! ff. das zweite Maasser seine Thronbeglaubigung hat. 1 Sifri II 109 führt denn auch unmittelbar nach MS-Satzungen 5!: an. Rebai scheint vor diesen Gegenstand ׳ gestellt zu sein, damit man erwähne, dass es sowohl ־5) הובדט>) als ביעור hat. (S. 53). Darauf folgten (57) die Bestimmungen, wie man sich nach dem Falle des Tempels (cf. MS 15, <: 5») mit der Biurpflicht abzufinden hat. (5 7-,). 510 beginnt das Maasserbekenntnis, welches nach Deut. 26!» mit der Biurpflicht zusammen-

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