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Jüdisches Litteratur-Blatt · 1907-01-01 · No. 12. (1907) · p. Seite 165

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Journal
Jüdisches Litteratur-Blatt
Volume
30 (1906-1907)
Issue
No. 12. (1907)
Date
1907-01-01
Page
Seite 165 (sequence 13)
Language
German
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— 1(5 — 5» kommt Armenzehnt und MS vor. den Armen 7« Rebai hier am PI Anhängsel erinnert. Die Nun ist auch ohne Bez. zu jatze, da es an MS und dessen' Eupocltassin verbunden mit der Peaheinstigen Zsh. von Peah und halakha zeigen unwiderleglich den Maasseroth. So zeigt uns die Mischna Trüinmer von vorzeitlichen Traktatenbildungen, die sich von den jetzigen durch andere Zugrundelegung halakhischer Begriffe unterscheiden. 2) Amoräisches ius Therumoth. Die reiche Gliederung von Therumoth macht uns das Aufsuchen der jüngsten Bestandteile vor allem notwendig. Wenn irgendwie nachmischnische Sätze hier Vorkommen sollen, wie wir sie in den früheren Traktaten gefunden, so müssen sie sich auch als die spätesten Zusätze zum Traktat um so genauer erkennen lassen, je gesetzmässiger die ganze Anlage ist. Zum Glück enthält Therumoth mehrere Bemerkungen, die sich unbedingt als spätere kennzeichnen. Da fällt uns ein Satz in’s Auge: (4a) ״Und in dieser (halakha) erschwert E und J erleichtert (4!״) ünd in dieser erleichtert E und J erschwert.“ Verwandt erscheint (6!) ״Von der Stelle aus, woher Sn ״Und bezüglich dieser und eine sachliche Bemerkung (11): anführen, (ist ein Solcher), der also taubstumm, nicht eins von rnherein als unschätzbare Leiter E erleichtert, erschwert Ak.;“ aucl dieser (Halakha) sagte J“; endlich ״Der הרש, den die Weisen überall weder hören, noch sprechen kann' beiden. Solche Sätze sind von vo in den Traktat hinein erkennbar. In welchem Verhältnis steheili diese Halakhot zu ihrer Umgebung? ״Der הרש, den die Weisen überall anführen, (ist ein Solcher), der weder hören, noch sprechen kann“, beruht auf einem Vordersatze, der da lautet: ״Der ח,״ש, welcher sprechen und nicht hören kann, darf die Therumah nicht abheben; wenn er es aber tut, so ist die Hebe gültig“; also בדיעבד. Ist denn aber hier der Raum für eine solche Halacha? Im ersten Abschnitt und noch weiterhin ist von Personen und Verhältnissen die Rede, welche eine halachisch gültige Thermnah ausschliessen, z. T. dauernd (11—< ), z. T. von vornherein. Hier, 11, sollte die dauernd ungültige Termhah dargelegt werden. Wie kam da ein Verhältnis her, welches nachträglieh die Therumah als gültig ersc!einen lässt? Dazu war 15 etc. der rechte Platz. Wollte man die Sätze vom הרש nicht auseinanderreissen? Weshalb ist dies mit Mischnas, wie 1«,*,9, 26 geschehen, die doch sachlich zusammengehörer? Wollte man in 1« die Zahl 5 von Z nicht ändern, damit sie Z in 11 gleich sei? Jedenfalls steht 1* merkwürdig, wie man es schon in alter Zeit bemerkt hat. (Jer.) Wie kann sich da aber Judd b;n Pasi, ein Amoräer, Ber. 15a Meg. 19b in Gegensatz zu Mischna לכתחילה תורם שומע ואיגו המרבר? Er nicht an, uud die Gemara stellt ihm trotzdem beide Schemaathoth gerade um die Mischna in Ber. 2» nach Jd. 1* stellen, indem er sagt חרש nennt SbG nicht, führt Ti»,* die Mischna garnicht entgegen, eine ^'>satzung nötig haben, entscheiden zu können.

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