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Jüdisches Litteratur-Blatt · 1907-01-01 · No. 12. (1907) · p. Seite 164

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Journal
Jüdisches Litteratur-Blatt
Volume
30 (1906-1907)
Issue
No. 12. (1907)
Date
1907-01-01
Page
Seite 164 (sequence 12)
Language
German
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— 164 — פאר. אין קוצריין אותה, während es Peah 1» heisst הפאר• גיתנת ,4 ,נותנין פאה. Dass Peah zu MS-Rebai Beziehungen hat, beweist Peah 76 was Peah mit MS 5* * gemeinsam hat, von wo aus wir (unser ״Die Mischna“ I.Bd. DemaiS.52) die Brücke nachDemai ls geschlagen haben. Durch die Neemanin haben wir dort die Verbindung mit Chag. gefunden; durch die אין פוחתין von Peah mit Erakhm. Erakhin ist aber mit Schek. und Chag. durch den Schekalimbegriff verbunden, so dass also MS seine Verbindung mit Kodoschim, schliesslich Möed (und zwar mit dessen ältesten Bestandteilen) kundgibt. Dadurch ergibt sich aber eine weitere Bestätigung unserer im ersten Bande nachgewiesenen Verbindung zwischen Peah-Demai (a. a. O.) durch Annahme eines grossen Masserothtracktates, der Maasseroth, MS, Maasser Behemach, (s.o.) Masser Ani, letzteres unter אין פזהתין Ende Peah, enthielt. Der Ausdruck אין פוהתין kommt bei der Umfangsbestimmung der Feldecke Peah 1* und beim Armenzehnt 8ג vor, woran sich 8: schliesst. Der gleiche Ausdruck kommt Schekalim 5t bezüglich der Tempelbeamten und der zwei Armengabenvorsteher vor, RH 4« bezüglich der Malkfijoth-Sikhronoth und Schofarothsätze vor; schriftgemässe Quelle ist Lev. 23« ff., Rabbi Babli RH 35a bringt es mit den Armengaben örtlich in Verbindung; Succa 5; bei den Thekioth des Tempels haben wir אין פוהתין, die Zahlen in ansteigender Linie. Der Fundort für dies Alles scheint Erakhin 2 zu sein, wo (s. unser ״Zsh. der Mischna“, l. Bd. über ״Schriftzusammenhang“ etc.) die oben erwähnten Gebiete alle berührt sind. Erakhin 21 RH* (die 2 Brode und die Schaubrode leiten zu) Succah 3, (dort die Priesterwachen etc., wie Schek., daher) Tempelmusikinstrumente, die Flöte von Succah, 4 Fts. der Priestersatzungen, Opfertiere und Leviten, ganz wie aus dem Kreise von Schekalim herausgeschnitten. Schekalim und Maasseroth im weitesten Sinne sind also begrifflich die Grundlagen, aus welchen die späteren Traktete gebildet wurden, oder besser die älteste Mischna (von Schek., Succa und Erakhin vertreten), welche das Alles enthielt. Nun haben wir in Peah die Hinweise am Anfang bis auf Chag. und Kidd. hin;1) in 1* auch sprachlich die Verbindung ־mit Masser Ani*) und dem ganzen Enpochasin - Kreise, also dem weiten Gebiete der Schekalimsatzungen von Schek. Erakhin und Peah; 1* eine Regel, die sich auch in Maass. 11 ähnlich findet (alle Maasseroth, auch der Armenzehnt, waren einst vereint; MS 11,*) und Peah 1«, die Verbindung von Peah und Hefker mit dem Maasserothgebiete (z. T. reinen Maasserothhalachot, die nur durch עדשימרח mit einander verbunden sind), die ohne Voraussetzung eines allgemeinen Maasserothtraktates schwierig würde; 36 weist auf Schebüth und Kidduschin (wohl einst einen Schek.-traktatenteil) hin, der auch mit Kauf-, Erb- und Sklavenrecht zusammenhängt. Ausläufer auf das Maass.-Gebiet sind jeden Augenblick möglich (wie 4«,9 durch נידב angefügt). 5י hängt durch einen Einzelfall die Aehre des Leket mit der Maasserpflichtigen zusammen, *) ״Die Mischna“ 1 S. 31. *) S. Peah 85 ff.

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