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Jüdisches Litteratur-Blatt · 1907-01-01 · No. 11. (1907) · p. Seite 139

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Journal
Jüdisches Litteratur-Blatt
Volume
30 (1906-1907)
Issue
No. 11. (1907)
Date
1907-01-01
Page
Seite 139 (sequence 3)
Language
German
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Bedeutung seiner Gelehrsamkeit, schaft zurückzuführen ist. Anders ist dies nun unter Mark Teil den Juden nicht geringe Vergüns unmittelbaren Nachfolger Mark Aureli Sohn Commodus, bis auf den Kai: in Betracht. Vielmehr ist es Septim dessen Sohn Caracalla (211—217). Sept Vorliebe für die Juden haben. Wiew! Gegenkaiser Pescennius Niger gehalt! straft, während er alle anderen Volk(! den Rivalen unterstützt hatten, schw< ferner, daß unter diesen beiden Kai$! Bürgerrecht erhalten haben und auch bemerkt, daß die Juden den Vers straucheln, wird ihnen ein wenig geho Severus und Antoninus angewandt meisten geliebt hatten. Es wird uns Juden das Recht gab, sich um städtis( und sie von der Uebernahmc aller mit Verpflichtungen befreite. Septimus Severus hat auch die für abgabenfrei erklärt, was den Jude tat erschien. Der Midrasch hat davp richtet hierüber folgendes: Antoninus sprach zu Rabbi: ״ Severus an meiner Stelle zur Regierung Colonie, d. h. zu einer abgabenfreien Stad) Senatoren eins verlange, werden sie es _ gewähren.“ Da rief Rabbi einen Mann h Mann reiten, gab dann dem Reitenden zum anderen Mann: ״Sage dem Taube aus seiner Hand fortfliegen ״Gewiß will Rabbi mir damit sagen, daß mein Sohn Severus an meiner Severus sagen, daß er Tiberias zur Allerdings ist nun Septimius Se\ licher Sohn, aber er hat selber Mar Vater betrachtet, darum konnte die Sohn Mark Aurels bezeichnen. Niehl daß Mark Aurel, von dem wir oben Freundschaft mit Rabbi geheim gehalt Grunde befürchtete, daß der Senat würde, wenn er den Juden zu viele Hoffmann trifft wohl das Richtige, wen Krieg zu jener Zeit noch zu frisch gewesen sein mußte, als daß der Kaii Volk der Juden zu begünstigen. An römischen Berichten als siebenjähriger genossen, dem er besonders zugetan v sicher auf die erörterte Freundein aif Aurels Nachfolgern, die zum igungen erwiesen haben. Die , nämlich sein übelgearteter ser Julianus kommen nicht ius Severus (197—211) und Severus muß eine besondere ohl die Juden es mit seinem en hatten, ließ er sie unber des römischen Reiches, die er heimsuchte. Wir wissen ern die Juden das römische der Kirchenvater Hieronymus aus Daniel: ״Und wenn sie lfen werden“ auf die Kaiser liaben, welche die Juden am berichtet, daß ersterer den he Ehrenstellen zu bewerben, ihrer Religion unvereinbarer palästinensiche Stadt Tiberias n als eine sehr große Wohlin auch eine Ahnung und be- Ith wünsche, daß mein Sohn gelange und daß Tiberius zur ,werde; allein wenn ich von den Gewähren; zwei werden sie nicht Herbei, ließ ihn auf einem andern e Taube in die Hand und sprach Dir Reitenden, daß er die asse.“ Da dachte Antonius: ch solle von ihnen verlangen, Stelle regiere und dann dem Colonie mache.“ erus nicht Mark Aurels leibc Aurel, seinen Wohltäter, als Sage Septimius Severus als mit Unrecht vermutet Cassel, gesehen haben, daß er seine en haben wollte, aus gutem ihm seine Bitte abschlagen Konzessionen machte, und D. ו er meint, daß der Barkochbain der Erinnerung der Römer er es hätte wagen dürfen, das toninus Caracalla hatte nach Knabe einen jüdischen Spielar. Wenn von einem späteren

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