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Jüdisches Litteratur-Blatt · 1907-01-01 · No. 10. (1907) · p. Seite 127

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Journal
Jüdisches Litteratur-Blatt
Volume
30 (1906-1907)
Issue
No. 10. (1907)
Date
1907-01-01
Page
Seite 127 (sequence 7)
Language
German
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127 — c er Graetz ,8) hat dem Holzopferspend zugewendet, doch sind seine diesbezi unrichtig. Ad 1.) Unter Berufung auf die hauptet Graetz zunächst, die Zeit der war nicht auf den 15. Ab allein beschrär Tage, unter denen der 15. Ab nur ein$ erfreute. Diese Behauptung muß als zurückgewiesen werden. Nicht bloß Gegenteil, sondern auch die ältere Fa: dort des Langen beschäftigt und ihr räumt, sagt ausdrücklich: ״Der 15. Ab Priester, denn beim zweiten Tempel o jetzt auch die Priester Holz bringen s! zu dem Zwecke diesen Tag, an welche! bestimmten judäischen Familie die Pr Israeliten, Proselyten, Sklaven, die Na|! Bastarde, alle die sich in ihrer Abstam gonbe eli, die bne qozei qeziot und nämlich die frevelhafte Regierung Jawaijs Heiligtum zu tragen und Wachen auf keiner nach Jerusalem gelangen konnf! jener Zeit ihre Früchte in Körbe und Feigen (qozei qeziot) oder täuschten d vorgaben, sie wollten mit der Mörser^ frischen Feigen einstampfen (gonbe als die Regierung Jawans verbot, Hol£ Sie verfertigten aus demselben Leitern Taubenschlag gehen (bnei salmei). opferten, wurde ihr Name in diese R auch unsere Mischna die Zählung der Zeit der Holzlieferung für Priester und leitet, so ist dies gar nicht irreführend, eine zusammenfassende Ueberschrift, 9 Tage sind, genau stimmt. Ad 2.) Graetz behauptet ferner, de der Holzlieferung sich unstreitig die A ziehe: Es gab in Israel keine größeren (Diese Ansicht findet sich auch bei Schiirje ״ln der späteren Zeit geschah die Holz Ab, der eben dadurch einen Charakter erhiel t.“ Das trifft nahmen Schürer und Graetz die machte im Gegenteil den 15. Ab zu namentlich für Priester darum, weil er und Simon b. Gamliel wird nicht so s nehmlich die an den Tag geknüpften Fol 18) cf. Graetz, Ausi!. 1888 Bd. 111. Note 1. >9) cf. E. Schürer, Gesch. d. jüd. Volkes i etag seine Aufmerksamkeit glichen Ausführungen ganz ^benangeführte Mischna be- Holzopfer für die Priester kt, sondern es gab 9 solcher r größeren Beliebtheit sich Wahrheit zuwiderlaufend ünsere Mischna beweist das s enrolle, mit der sich Graetz qie weiteste Bedeutung einwar der Holzspendetag der rdneten die Gelehrten an, daß pllten und bestimmten ihnen m außer der durch das Los iester und die Leviten, die chkommen der Gibeoniten, nung geirrt hatten, die bnei e bne salme hantofti. Als verbot, Erstlingsfrüchte ins n Wegen aufstellte, so daß e, da legten die Frommen bedeckten sie mit trockenen Wächter dadurch, daß sie eule, die sie vorzeigten, die Ebenso taten es andere, für den Altar zu bringen, ünd sagten, daß sie zu einem ijjnd weil sie sich so aufolle aufgenommen.“ Wenn Tage mit den Worten ״die Volk waren 9 Tage“ einwie Graetz meint, sondern die ja, da insgesamt wirklich ß einzig auf diese Bedeutung n|gabe Simon b. Gamliels be- Feste, als den 15. Ab etc. r1״), welcher wörtlich sagt: ieferung vorwiegend am 15. gewissen festlichen aber nicht zu! Vielmehr e für die Ursache! Man Spendetag für viele und /on je ein Freudentag war,;hr die Holzopfer als vorälteren Traditionen im Auge n Seite 571. Zeitalt. Jesu Teil II S. 208.

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