Jüdisches Litteratur-Blatt
- Journal
- Jüdisches Litteratur-Blatt
- Volume
- 30 (1906-1907)
- Issue
- No. 9. (1907)
- Date
- 1907-01-01
- Page
- Seite 107 (sequence 3)
- Language
- German
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— 107 — nd Hab’ ich nichts geschöpft und Und wenn ich Fabeln bringe u Aus dem Tier- und Pflanzenreit So bin ich in die Fußstapfen Und Dichter meines Volks getrlei Hat doch Jotam, Gideons Sohn In alter grauer Vorzeit schon, Die Fabel von den Bäumen er Die sich den Dornstrauch zum Jesajas vergleicht Israel, das vcj Einem Weinberg, den der Gärtn Und der dennoch schlechte Früc Ezechiel, der bilderreiche, Dan|i Welch’ tiefe, sinnige Vergleiche Schöpfen beide aus dem Reicht Der Natur, und alles, was ein Es ist ein Gleichnis und Gedicht rjichts gewonnen, Vergleiche he, Propheten ten. 4ählt, König erwählt. n Gott gepflegt, er hegt hte trägt. el der Anmutreiche, Seher spricht, Hntoninus und Ein Vortrag von Distriktsrabbiner Dr. (Fortsetzung). Dieser edlen menschenfreundlichein Anschauungen sich, wie man sofort des Judentums decken, gehörte der Wir können seine Anschauungen noch schriftstellerisch tätig und ein Teil sein kommen, so seine ״Selbstbetrachtungqn philosophische Geschichts - Darsteller, Philosophie folgendermassen: Vors! Wel füti de ״Der Glaube an die göttliche die Menschen sich neben der ganzen ordentlichen Offenbarungen bewährt, allem, was die Natur-Ordnung mit sich Die Einsicht in den Wechsel aller Di aller Einzelnen lehrt ihn, nichts Aeusser oder als ein Uebel zu fürchten. In göttlichen Ursprung und Wesen des m ihn die Aufforderung, nur dem Dämoh dienen, nur von ihm sein Glück zu e der gleichen Natur bei allen anderen losesten, uneigennützigsten Menschenlie^) ׳ Weiterhin zeigt Zeller, daß JV Zeit nach dem Tode in die Gottheit zu der Mark Aurel vertritt also eine Weltp des Judentums in fast allen Punkten Rabbi. Salomon Stein-Schweinfurt. Philosophenschule, deren bemerkt, vielfach mit denen <aiser Markus Aurelius an. nachprüfen; er war auch er Schriften ist auf uns ge- Zeller, der bekannte )erichtet über Mark Aurels ehung, deren Fürsorge für teinrichtung auch in ausserrt ihn zur Zufriedenheit mit bringt, die Götter verhängen, nge, in die Vergänglichkeit es als ein Gut zu begehren r Ueberzeugung von dem ^nschlichen Geistes liegt für in der eigenen Brust zu rjwarten; in der Anerkennung Antrieb zu der schrankene. ark Aurel die Seele ־ückkehren läßt. einige nschauung, die sich mit der deckt, die darum auch von