Jüdisches Litteratur-Blatt
- Journal
- Jüdisches Litteratur-Blatt
- Volume
- 30 (1906-1907)
- Issue
- No. 8. (1907)
- Date
- 1907-01-01
- Page
- Seite 93 (sequence 5)
- Language
- German
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- 93 - d: liehen Beziehungen zu veranlassen, von Midraschim nicht genug zu erzählen w z. T. wenigstens indirekt von nichtjüdi: betreffs derer aber es allerdings erst v weise bedurfte, welche von den vielen welcher Rabbi von den zweien desselben ist; ich meine die freundschaftlichen römischen Kaiser Markus Aurelius Antoji einerseits und Rabbi Jehuda I., dem andrerseits, der kurzhin auch blos ״Rt Annahme, dass es sich im Talmud unc jüdischen Quellen wesentlich um diese Sie mit dem sehr verwickelten Nachweis liehen Untersuchungen meines Lehrers bemerke zunächst nur, dass nach dessen zunächst mit dem römischen Kaiser freundschaftlich verkehrt hat, dass aber freundschaftliches Verhältnis zwischen Nachfolgern Mark Aurels auf dem rö zwischen Septininus Severus und Antoni bemerke weiterhin, dass Rabbi Jehuda I jüdischer Gelehrsamkeit und Tugend ist, Kaisers oder Königs sich rühmen durfte und 2. Nachfolger in der Würde des P schaftliche Beziehungen hatte zu dem Severus, der in seinem Palaste neben de und Christus auch das Bild von Abrahap stets den Satz Hillels im /Munde führte: das tue auch andern nicht!“, ein Satz, ausrut'en liess, wenn immer er Soldaten und den er auch an der einen Seite der H Ich hebe hervor, dass der Vorsteher Babylonien Abba Areka kurz ״Rab“ genan König Artaban III. (210—226) auf von demselben hochgeschätzt und ausg! bei dem Tod Artabans schmerzertüllt Band ist gelöst!“; ich weise darauf hin, Steher des Lehrhauses in Nchardea. 1 Königs Schabur I. wohl gelitten und n so dass seine Zeitgenossen ihn selber ״‘ dass der spätere römische Kaiser Juiiam Hiilel in einem Sendschreiben als seinen ich aber diesem Vortrag den Titel gab , ich mich wesentlich auf die Freundsch römischen Kaisern beschränken und auf seine Freundschaft mit Markus Aur schränkung rechtfertigt sich durch den l Reichhaltigkeit der Ueberlieferungen psychologische Moment, däs in jedem die wesentlichste Rolle spielt, und tatsächl mt tn Fa! denen der Talmud und die issen, die auch z. T. direkt, ichen Quellen bezeugt sind, ipler Forschungen und Nachgleichnamigen Kaisern und Namens tatsächlich gemeint Beziehungen zwischen dem inus und seinen Nachfolgern ״Fürsten“, dem ״Heiligen“ bbi“ genannt wird. In der Midrasch und den ausserden handelt, folge ich, ohne zu behelligen, den gründp. Hoffmann in Berlin und Feststellungen Rabbi Jehuda I. Marcus Aurelius Antoninus weiterhin auch ein ähnliches mselben Rabbi und einigen ijiischen Kaiserthron nämlich i|us Caracalla obwaltete. Ich nicht der einzige Vertreter der der Freundschaft eines ׳ sondern, dass sein Enkel riarchen gleichfalls freundrömischen Kaiser Alexander n Abbildungen von Orpheus 11 aufgestellt hatte und der Was du־nicht leiden kannst, den er durch einen Herold wegen Räubereien bestrafte, (|fburg als Inschrift anbrachte, des Lehrhauses in Sura in 11t mit dem letzten parthischen dschaftlichem Fusse stand, ^zeichnet wurde, so dass er die Worte ausspracii: ״Das dass Mar Samiiei, der- Vorm Hofe des neupersischen dem König vertraut war, ljfönig Schabur“ nannten und s Apostata den Patriarchen Bruder auszeichnet. Wenn ,Kaiser und Rabbi“, so will aft Rabbi Jehudas 1. mit ei wiederum hauptsächlich elius Antoninus. Diese Befand, dass hier neben der as oben schon erwähnte Ile interessanteste Moment, ch, unbeschadet der übrigen